Nissan ruft in den USA 51 Elektroautos des Typs LEAF aus dem Modelljahr 2026 zurück. Grund ist ein möglicher Defekt in der Traktionsbatterie, der zu einem Kurzschluss und damit zu einem Brand führen könnte. Über diese Serviceaktion berichteten Journalisten des Fachmagazins SPEEDME.

Das Problem hängt mit einer Beschädigung des Kathodenmaterials in den Batteriezellen während der Produktion zusammen. Dieser Fehler kann einen internen Kurzschluss innerhalb eines Batteriemoduls verursachen. In einigen Fällen kann dies zu Überhitzung führen und ein thermisches Ereignis, also einen Brand, riskieren.

Den Berichten zufolge betrifft der Rückruf 51 Nissan LEAF des Modelljahrs 2026. Die Fahrzeuge wurden zwischen Juli und November 2025 in einem Werk in Japan gefertigt. Der Batterielieferant ist AESC. Da alle Fahrzeuge mit den fehlerhaften Modulen in Verbindung stehen, könnte das Risiko die gesamte Charge betreffen.

Bis der Fehler behoben ist, wird Besitzern geraten, ihre Fahrzeuge nicht zu laden und sie von Gebäuden entfernt abzustellen. Die Händler werden Diagnosen durchführen und die Batteriemodule oder die gesamte Batterie auf Kosten des Herstellers austauschen. Die Benachrichtigungen sollen ab April 2026 verschickt werden. Zudem werden Leihfahrzeuge zur Verfügung gestellt.

Insgesamt zeigt selbst ein Rückruf dieser begrenzten Größe, dass Sicherheitsbedenken bei Batterien nach wie vor ein kritisches Thema für den Elektrofahrzeugmarkt sind.