Ein Maserati MC12 aus dem Jahr 2005 erzielte bei der Auktion Mecum Indy 2026 einen Preis von 9,46 Millionen Dollar (rund 8,14 Millionen Euro) und stellte damit einen neuen öffentlichen Auktionsrekord für Maserati auf. Der bisherige Rekord wurde 2013 mit einem Maserati 300S Sports-Racing Spider von 1955 erzielt, der für umgerechnet 4,65 Millionen Euro verkauft wurde.

Der MC12 wurde in einer limitierten Auflage von nur 50 straßenzugelassenen Fahrzeugen zwischen 2004 und 2005 gebaut. Er basiert auf dem Ferrari Enzo und wurde entwickelt, um Maseratis Rückkehr in die FIA-GT-Meisterschaft zu markieren. Unter der Karosserie aus Carbonfaser liegt eine Monocoque-Konstruktion aus Carbon und Nomex.
Unter der Haube steckt ein natürlich angesaugter 6,0-Liter-V12-Motor – der Ferrari-Maserati M144A – mit 630 PS, gekoppelt an ein sechsstufiges Cambiocorsa-Robotergetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 345 km/h. Für seine Zeit waren das Rennwagenwerte, die einfach für die Straße adaptiert wurden.

Dieses spezielle Exemplar stammt aus der 2005er-Produktion von 25 Einheiten. Es trägt eine Zweifarb-Lackierung in Bianco Fuji über Blu Victory, ergänzt durch ein blaues Lederinterieur mit silbernen und grauen Akzenten. Es verfügt über die EPA-Zulassung für den Import in die USA und ist im Bundesstaat Washington zugelassen. Der Kilometerzähler zeigt nur 515 km.