Die Tarnung ist gefallen, und das Gesicht des neuen Amarok überrascht alle

Die Tarnung ist gefallen, und das Gesicht des neuen Amarok überrascht alle
volkswagen-newsroom.com
Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Erlkönig-Fotos aus Brasilien zeigen erstmals das Gesicht des neuen Volkswagen Amarok – zweistöckige Scheinwerfer, ein durchgehendes Lichtband und chinesische Wurzeln, mit denen niemand gerechnet hat.

Das hat wirklich niemand kommen sehen — genau so hat sich der neue Volkswagen Amarok gezeigt. Motor1 hat frische Fotos des Pick-ups der nächsten Generation veröffentlicht: Ein getarnter Prototyp wurde bei Tests in Brasilien gesichtet. Die Folierung ist deutlich dünner geworden — und legt erstmals die Front des Trucks frei.

Und es gibt einiges zu sehen. Der Amarok bekommt eine hohe Motorhaube, einen breiten Kühlergrill und zweistöckige Scheinwerfer — eine seltene Lösung für einen Pick-up dieser Klasse. Oben sitzen die Tagfahrleuchten, darunter die Hauptscheinwerfer. Dazwischen soll sich ein Lichtband bis zum zentralen Volkswagen-Emblem ziehen.

Auch praktisch gedacht: Im Heckstoßfänger sitzt eine seitliche Trittstufe für den bequemeren Zugang zur Ladefläche. Die Seitenpartien, Außenspiegel und Radlaufblenden verraten dagegen eine deutlich überraschendere Verwandtschaft — sie ähneln dem chinesischen SAIC Maxus Interstellar X, der als Basis des Projekts dient. Die Plattform und die Antriebsdaten hat Volkswagen bislang offiziell nicht bekanntgegeben.

Tarantas News hatte zuvor über die Weiterentwicklung der Amarok W600-Version für Australien berichtet.

Der Einsatz ist hoch: Volkswagen investiert 580 Millionen US-Dollar in das argentinische Projekt. Die Produktion des neuen Pick-ups startet 2027 im Werk Pacheco. Einen genauen Premieren- und Verkaufsstart-Termin gibt es noch nicht.

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