Chevrolet hat nicht halb gebaut. Am 27. Juli stellte der Hersteller in Brasilien den Serien-Trailblazer High Country Midnight des Modelljahrs 2027 vor — und das ist keine reine Optikpaket-Aktion. Der siebensitzige Leiterrahmen-SUV bekommt eine echte Werksvorbereitung für Schotterpisten und unwegsames Gelände.
Im Zentrum steht die neue Ironman-Federung mit neuen Federn und Stoßdämpfern, die gemeinsam mit den Ingenieuren von General Motors entwickelt wurde. Die Karosserie wird um bis zu 30 mm angehoben, die mittlere Bodenfreiheit erreicht beachtliche 320 mm. Der Böschungswinkel liegt bei 30,1 Grad, der Rampenwinkel bei 24,8 Grad. Die Zahlen sprechen für sich.
Zur Serienausstattung gehören 18-Zoll-Räder mit Geländereifen Michelin LTX Force, ein Unterbodenschutz, Abschleppösen und zusätzliche Beleuchtung. Auch die Elektronik wurde nicht vergessen: Stabilitäts- und Traktionskontrolle wurden auf das geänderte Fahrwerk abgestimmt.
Das Herzstück bleibt dagegen unangetastet. Der 2.8-Duramax-Motor leistet weiterhin 207 PS und 510 Nm Drehmoment, kombiniert mit einer Achtgang-Automatik und Allradantrieb mit Geländeuntersetzung. Chevrolet hatte zuvor bereits sein Crossover- und SUV-Angebot in Brasilien erweitert.
Die erste Serie des Trailblazer High Country Midnight umfasst nur rund 100 Exemplare — ein Exklusivmodell von Anfang an. Preis und genauer Liefertermin wurden noch nicht bekannt gegeben.