Toyota hat dem Harrier gleich zwei Antriebsversionen gestrichen — und Käufern bleibt jetzt deutlich weniger Auswahl. Nach dem Update vom 3. August 2026 besteht das japanische Angebot nur noch aus normalen HEV-Hybriden mit Frontantrieb oder dem System E-Four. Der Benzinmotor und der Plug-in-Hybrid PHEV wurden schlicht gestrichen. Käufer wählen jetzt nicht mehr den Antriebstyp, sondern nur noch Antrieb und Ausstattungslinie. Punkt.
Im Gegenzug hat Toyota eine 100-V-Steckdose mit bis zu 1.500 Watt Leistung, ein Notstromsystem und einen externen Adapter serienmäßig in alle Versionen integriert. Diese Stromquelle war beim Harrier HEV bisher nur gegen Aufpreis erhältlich. Wird ein Reserverad bestellt, entfällt die Steckdose allerdings.
Noch 2022 hatte Toyota die Harrier-Familie in die andere Richtung erweitert — mit einem 306 PS starken PHEV und einer Batterie mit 18,1 kWh. Keine vier Jahre später verschwindet diese Version zusammen mit der klassischen Benzinversion wieder aus dem japanischen Programm. Zufall? Eher ein Muster.
Toyotas eigene Zahlen sprechen für das neue Serien-System: Bei vollem Tank kann der Hybrid-Harrier Verbraucher mit einer Gesamtleistung von 400 Watt rund sechs Tage lang versorgen. An der 1.500-Watt-Steckdose lassen sich etwa Wasserkocher, Staubsauger oder Reiskocher betreiben — die tatsächliche Laufzeit hängt aber von Last und Bedingungen ab.

Die Sonderausstattungen Z Night Shade und Z Leather Package Night Shade erhalten zusätzliche schwarze Elemente: Radmuttern, Stoßfängerleisten, Gitter-Kühlergrill, Fensterrahmen, Blinker-Gehäuse, Auspuffendrohre und die Innenpartie der Rückleuchten. Abmessungen und Technik bleiben unverändert: Die Länge beträgt 4.740 mm, der Motor hat einen Hubraum von 2,487 Litern, und der Verbrauch liegt bei 22,3–22,4 km/l für die Frontantriebsversion und 21,6–21,7 km/l für E-Four.
Der Z Night Shade kostet 5.021.500 Yen mit Frontantrieb und 5.241.500 Yen mit E-Four. Für den Z Leather Package Night Shade werden 5.341.600 bzw. 5.561.600 Yen aufgerufen.
Die Wahl beim Harrier ist einfacher geworden — aber nicht unbedingt magerer. Es bleibt die Wahl zwischen Front- oder Allradantrieb sowie drei Hauptausstattungslinien. Die schwarze Optik bleibt dem Night Shade vorbehalten, doch die 1.500-Watt-Steckdose bekommen jetzt ausnahmslos alle aktualisierten Hybride.