Fünf Autos. Weltweit. Mehr wird es vom Rezvani Beast X nie geben, und die Kalifornier scheinen entschlossen, die Frage endgültig zu klären, was ein amerikanischer Hypersportwagen sein soll: entwickelt, konstruiert und komplett in den USA gebaut. Die vollständige Premiere ist für den 10. August 2026 angesetzt.
Dieser Montag fällt mitten in die Monterey Car Week, die vom 7. bis 16. August läuft. Wo genau der Wagen auftauchen wird, sagt Rezvani allerdings nicht. In der Reservierungsliste steht er bereits als Modelljahr 2027.
Im Zentrum sitzt ein eigens aufgebauter 6,2-Liter-V8 mit komplett geschmiedeten Innereien, dazu ein Allradantrieb. Rezvani nennt 1560 hp, also rund 1582 PS. Merken Sie sich diese Zahl, denn kein Beast ist ihr je nahegekommen.
Wie groß der Sprung ausfällt, zeigt der Beast der zweiten Generation von 2024. Er basiert auf der Chevrolet Corvette C8, sein 6,2-Liter-V8 mit zwei Turboladern leistet 1000 PS, der Spurt auf 97 km/h dauert 2,5 Sekunden, und die Kraft geht ausschließlich über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse. Gebaut wurden 20 Exemplare ab 485.000 Dollar. Der Beast X legt darauf noch 560 Pferdestärken und eine zweite angetriebene Achse.
Woher der Allradantrieb stammt, erklärt Rezvani nicht. Carscoops vermutet als Basis die Corvette E-Ray mit ihrem Elektromotor an der Vorderachse, doch das ist die These des Magazins und keine Aussage des Herstellers.
Den Sprint aus dem Stand auf 97 km/h verspricht der Hersteller in 1,9 Sekunden. Das ist das Terrain hybrider Hypersportwagen, obwohl Rezvani kein einziges elektrifiziertes Bauteil erwähnt. Die Karosserie entsteht aus Kohlefaser. Alles andere, von der Masse über die Höchstgeschwindigkeit bis zum Getriebe, bleibt vorerst geheim.
Das Kürzel X gab es hier schon einmal: 2015 trug es ein Beast auf Basis des Ariel Atom mit 700 hp und einem Preisschild von 325.000 Dollar. Auch damals blieb es bei fünf Autos.
Anzahlungen nimmt die Manufaktur bereits entgegen: 1500 Dollar, erstattungsfähig, für einen der fünf Produktionsplätze. Den Endpreis hat Rezvani nicht genannt, und es sieht nicht so aus, als hätte jemand es eilig damit.