Mitsubishi holt nicht einfach den Pajero zurück — hier entsteht eine ganze Armee von Geländewagen. Nikkei Asia berichtet, dass dem großen Flaggschiff eine kompakte Version im Jahr 2028 oder 2029 folgt und der legendäre Pajero Mini bis 2030 wieder in die Reihen einrücken könnte.
Und das ist längst kein fernes Gerücht mehr. Im Mai machte Mitsubishi es offiziell — der neue Pajero wird zur Baureihe, und die Marke bringt in sechs Jahren 13 neue Modelle. Das Flaggschiff debütiert im Herbst 2026 auf dem Leiterrahmen des Pickups Triton.
Der kleine Pajero landet nach vorläufigen Angaben größenmäßig etwa auf dem Niveau von Toyota RAV4 und Mazda CX-5 — nur mit deutlich ernsteren Geländeambitionen. Die Quelle verbindet ihn mit einer eigenen Plattform und mit Komponenten des Outlander, bestätigt hat Mitsubishi diese Technik allerdings noch nicht.
Und jetzt das Beste. Der Pajero Mini ist ein direkter Schlag gegen den Suzuki Jimny. In den 90ern war das Kei-Car von Mitsubishi bereits der Hauptrivale des kleinen Suzuki-Hits, daneben standen die kompakten Pajero Junior und Pajero iO im Programm. Die Rückkehr des Namens ist die logische Fortsetzung dieser Geschichte. Nur ist der Einsatz jetzt deutlich höher.
Die nächste Bewährungsprobe der Strategie kommt jedoch viel früher — bei der Weltpremiere des großen Pajero im Herbst 2026. Bis zur offiziellen Ankündigung der kleineren Modelle bleiben die Termine zwischen 2028 und 2030 vorläufig.