BMW hat für den japanischen Markt den limitierten M2 CS Edition EDGE vorgestellt – auf den ersten Blick wirkt er wie eine noch schärfere Version eines ohnehin scharfen Autos. Die Realität ist deutlich nüchterner. Es entstehen nur 40 rechtsgelenkte Coupés mit Achtstufen-Automatik: je 20 in Black Sapphire und M Brooklyn Grey. Die Auslieferung soll frühestens im September 2026 beginnen.
Der Preis liegt bei 16,63 Millionen Yen, ohne Zulassungskosten und Zubehör. Zum Vergleich: Beim Marktstart des regulären M2 CS in Japan im Herbst 2025 verlangte BMW 14,88 Millionen Yen. Der Edition EDGE ist damit um 1,75 Millionen Yen teurer – etwa 11,8 %.
Und jetzt der entscheidende Punkt: Für dieses Geld gibt es keinerlei Leistungsplus. Der aufgeladene Dreiliter-Reihensechszylinder leistet weiterhin 530 PS und 650 Nm Drehmoment. Das heckgetriebene Coupé beschleunigt in 3,8 Sekunden auf 100 km/h – diesen Wert nennt BMW allerdings für die europäische Spezifikation.
Wofür also zahlt man fast zwei Millionen Yen extra? Der Edition EDGE bringt ein Set aus M-Performance-Teilen: Carbon-Verkleidungen an den Bremsluftkanälen vorn, hintere Aerodynamik-Elemente, eine Motorabdeckung aus Carbon, eine Sportabgasanlage mit separatem Diffusor sowie ein Nummernschild „1/40“.
Und hier der entscheidende Nuance: Carbondach und Carbon-Kofferraumdeckel, Keramikbremsen, Schalensitze und Interieur mit Carbon-Verkleidung gehörten bereits zur Serienausstattung des ursprünglichen M2 CS. Wer also kauft, bekommt im Grunde keine leistungsstärkere Stufe der Baureihe, sondern eine besonders ausgestattete Version mit Werkszubehör – und das Recht, mit der Plakette „1/40“ zu prahlen.
Zuvor hieß es, BMW erwäge eine leistungsstärkere Version des elektrischen iX3.