Kia versprach viel Reichweite beim EV3 — die EPA sagt, es ist noch mehr

Kia versprach viel Reichweite beim EV3 — die EPA sagt, es ist noch mehr
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Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Normalerweise dämpfen EPA-Werte die Versprechen der Hersteller. Beim Kia EV3 war es umgekehrt: Die offizielle Reichweite fällt höher aus als Kias eigene Prognose. Alle Ausstattungen im Überblick.

EPA-Messungen dämpfen für gewöhnlich die Marketingversprechen der Hersteller. Beim Kia EV3 war es genau andersherum. Die US-Behörde hat die offiziellen Reichweitenwerte für das Modelljahr 2027 veröffentlicht — und die Zahlen liegen über Kias eigenen vorläufigen Schätzungen. Die Basisversion Standard Range mit Frontantrieb erreicht 221 Meilen, umgerechnet rund 356 km. Die Variante Long Range FWD schafft 321 Meilen — etwa 517 km.

Beide Allradversionen mit der größeren Batterie liegen gleichauf bei 280 Meilen, rund 451 km. Das betrifft sowohl den regulären Long Range AWD als auch den stärkeren GT AWD. Zum Vergleich: Kia hatte für die Frontantriebsversion Wind zuvor rund 320 Meilen — etwa 515 km — in Aussicht gestellt. Die Realität fiel großzügiger aus als das Versprechen. Nur eine Meile, aber sonst läuft es meist umgekehrt.

Der EV3 wird mit Batterien der Kapazität 58,3 und 81,4 kWh angeboten. Die Frontantriebsversion nutzt einen Elektromotor mit 150 kW, also 204 PS. US-Modelle erhalten außerdem einen nativen NACS-Anschluss — der Crossover kann damit an Tesla-Supercharger-Stationen und anderen kompatiblen Schnellladestationen laden.

Kia zeigte den EV3 bereits Anfang des Jahres auf der BIMOS-2026 in Busan. Der Verkaufsstart in den USA wird für diesen Sommer erwartet — es ist nur noch eine Frage von Wochen. Die entscheidende Zahl hält Kia allerdings weiter zurück: Der offizielle US-Preis steht noch nicht fest.

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