BMW M geht nicht den einfachen Weg. Die Marke entwickelt einen eigenen Motorensound für künftige elektrische High-Performance-Modelle — und das wird keine Nachahmung von irgendetwas Bekanntem. Alexander Karajlovic, Entwicklungschef von BMW M, erklärte gegenüber Auto Motor und Sport, dass der Sound dem Fahrer vermitteln muss, in welchem Arbeitsbereich sich der Antrieb gerade bewegt, und ihm hilft, das Verhalten des Autos einzuschätzen.
Das Geräusch eines klassischen Verbrenners einfach über die Lautsprecher zu kopieren, ist keine Option. Punkt. BMW M hat bereits offiziell angekündigt, eine eigenständige Klangwelt für den elektrischen Antrieb zu schaffen. Die Ingenieure analysierten dafür die Akustik früherer M-Modelle, darunter M3 GTS und M4 GTS — der neue Sound muss aber zu Elektromotoren passen, nicht zu Verbrennern.
Ein weiteres Element sind die sogenannten Stages — wählbare Betriebsbereiche des Antriebs. Laut Karajlovic unterscheiden sie sich in Gaspedal-Ansprechverhalten und Rekuperationsgrad. Das System soll dem Fahrer zusätzliche Orientierung beim Fahren geben.
BMW hat bereits bestätigt, dass die nächste Generation elektrischer M-Modelle ab 2027 kommt. Das System BMW M eDrive nutzt vier Elektromotoren — einen pro Rad — und simuliert sogar Gangwechsel. Über den ersten elektrischen BMW M3 und den Erhalt der parallelen Benzinversion berichtete Tarantas News bereits zuvor.