Der Zitronen-Trick wirkt wirklich auf der Scheibe — nur eben nicht auf allem drumherum

Der Zitronen-Trick wirkt wirklich auf der Scheibe — nur eben nicht auf allem drumherum
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Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Ein italienisches Medium hat den viralen Zitronen-Trick fürs Auto getestet. Zitronensäure löst tatsächlich Kalk, doch Gummi und Kunststoff können dabei leiden.

Zitrone gegen Kalk auf der Windschutzscheibe – ein alter Trick, der gerade wieder durch die sozialen Netzwerke geht. Journalisten eines italienischen Mediums wollten es genau wissen, und ihr Fazit überrascht: Ein Kern Wahrheit steckt tatsächlich dahinter. Zitronsäure ist wirklich Bestandteil spezieller Mittel, die Mineralablagerungen von Autoscheiben entfernen.

Der Haken liegt woanders. Nicht die Scheibe selbst leidet meistens – sondern alles drum herum. Ein professionelles Mittel auf Zitronsäurebasis für Autoglas ist für die Scheibe unbedenklich. Gummi und Kunststoff in der Nähe sind eine andere Sache: Der Hersteller warnt ausdrücklich davor, dass das Mittel mit diesen Materialien in Kontakt kommt. Scheiben mit Zusatzbeschichtung unterliegen eigenen, separaten Einschränkungen.

Experten empfehlen, das Auto im Schatten und mit kühler Karosserie zu waschen – mit Mitteln, die tatsächlich für Fahrzeuge gedacht sind: Auf heißer Oberfläche trocknet die Flüssigkeit fast sofort ein und hinterlässt Flecken, während Haushaltsreiniger für Schutzbeschichtungen oft zu aggressiv sind. Anstelle selbst gemixter Lösungen setzen Fachleute lieber auf spezielle Glasreiniger.

Über die richtige Pflege der Karosserie berichtete zuvor Tarantas News. Wer trotzdem zur Zitrone greifen will, sollte eine einfache Regel beachten: den Saft stark mit Wasser verdünnen, nur an einem kühlen Auto arbeiten und die Scheibe anschließend gründlich abspülen.

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