Alpine überrascht die Fans — neue Modelle lassen noch Jahre auf sich warten

Alpine überrascht die Fans — neue Modelle lassen noch Jahre auf sich warten
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Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Alpine-Chef Philippe Krief hat gegenüber Autocar erklärt, warum die Marke ihre Modelloffensive einfriert – und was danach kommt.

Alpine hat seine Fans mit einer klaren Ansage überrascht: Vor 2030 ist frühestens mit einem neuen Modell zu rechnen. CEO Philippe Krief sagte es Autocar unverblümt – auf die Frage nach einer Erweiterung der Modellpalette antwortete er, dass in den nächsten vier bis fünf Jahren nichts zu erwarten sei.

Der Verbrenner-A110 ist bereits ausgelaufen. Aktuell ruht die gesamte Palette auf den Elektromodellen A290 und A390 – mehr nicht. Der nächste Schritt liegt auf der Hand: die dritte Generation des A110. Alpine testet bereits den Prototyp A110 Future auf der eigenen APP-Plattform – einer 800-Volt-Architektur mit zwei getrennten Batteriepaketen und einer Gewichtsverteilung von 40:60 zwischen den Achsen.

Laut Krief wird die Marke nach dem neuen zweisitzigen A110-Coupé und einer 2+2-Version trotzdem ein fünftes und sechstes Modell brauchen. Was das sein wird, verriet er nicht. Die Ambitionen bleiben dabei bescheiden: Alpine will eine Nischenmarke bleiben, mit einem Ziel von rund 15.000 Verkäufen pro Jahr.

Die offizielle Strategie der Renault Group nennt weiterhin A290, A390 und A110 als Kernmodelle von Alpine, verrät aber nicht, welche Autos das fünfte und sechste Modell sein werden.

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