Wer in Deutschland jetzt einen Skoda Epiq bestellt, zahlt 6.200 Euro mehr, als es in sechs Wochen nötig wäre. Aktuell startet der Einstieg bei 32.100 Euro, umgerechnet etwa 34.800 US-Dollar. Das ist die Version 55 mit 211 PS und bis zu 440 km Reichweite. Doch Ende September öffnet Skoda die Bestellung für den Essence 35 zum Preis von 25.900 Euro (rund 28.000 US-Dollar) — ein Unterschied von gut 19 Prozent.
Es entsteht eine kuriose Situation: Je länger man mit dem Kauf wartet, desto günstiger wird der Epiq. Aktuell kostet die Basisausstattung Essence 55 satte 32.100 Euro, der Selection 55 bereits 35.600 Euro. Genauso viel verlangt Skoda Deutschland auch für das limitierte Sondermodell Edition Eins.
Für seine Fahrleistungen muss sich die Version 55 nicht entschuldigen: 155 kW, also 211 PS, Sprint auf 100 km/h in 7 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 160 km/h. Je nach Ausstattung liegt die offizielle WLTP-Reichweite bei 430–440 km, Schnellladen von 10 auf 80 Prozent dauert rund 24 Minuten. Der Kofferraum fasst 475 Liter — für die Klasse wirklich ordentlich.
Doch entscheidend ist etwas anderes: Der Essence 35 ist nicht einfach nur eine weitere Ausstattungsvariante. Zum Preis von 25.900 Euro wird das Auto rund 6.200 Euro günstiger als die heutige Einstiegsversion — und rückt endlich in die Preisregion, die Skoda von Anfang an für sein günstigstes Elektroauto versprochen hat. Die Bestellung dieser Version startet Ende September 2026.
Und das ist längst kein Versprechen auf dem Papier mehr. Die Serienproduktion lief bereits im Juni im Volkswagen-Werk in Pamplona an — der Epiq ist das erste Skoda-Elektroauto auf der MEB+-Plattform und zugleich das erste Serienmodell der Marke mit Frontantrieb.
Käufer stehen damit vor einer einfachen Entscheidung. Wer 211 PS und die vollen 440 km WLTP-Reichweite sofort braucht, muss nicht warten. Wer aber vor allem auf den Preis schaut, sollte sich ein Datum merken: Ende September, wenn der Einstieg in den Epiq um ein glattes Fünftel günstiger wird.