Mazdas meistverkauftes SUV fordert jetzt offen Subaru heraus

Mazdas meistverkauftes SUV fordert jetzt offen Subaru heraus
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Dmitry Yakin
Autor: Dmitry Yakin

Mazda setzt sein meistverkauftes SUV auf Offroad-Image: Als exklusiver Automobilpartner von Trek liegt der CX-50 bereits 1.750 Einheiten vor dem CX-5.

Mazda hat sich gerade mit Subaru angelegt – und dafür keinen Werbespot gebraucht. Mit 76.510 verkauften CX-50 seit Jahresbeginn hatte die Marke allen Grund, ausgerechnet diesen Crossover zum Gesicht einer neuen Outdoor-Kampagne in Nordamerika zu machen. Im Juli legte das Modell um 26 % zu und lag damit rund 1.750 Einheiten vor dem CX-5. Mazda ist jetzt der exklusive Automobilpartner der Offroad-Rennprogramme von Trek.

Es handelt sich um eine mehrjährige Zusammenarbeit mit den Teams Trek-Unbroken XC und DH sowie dem Gravel-Programm Trek Driftless. Mazda stellt Athleten und Personal für Wettkämpfe und Veranstaltungen entsprechend ausgestattete CX-50 zur Verfügung. Eine CX-50-Trek-Sonderserie hat das Unternehmen nicht angekündigt.

Diese Wahl wirkt konsequenter als ein gewöhnlicher Werbevertrag. Der CX-50 wurde von Anfang an für Fahrten abseits des Asphalts konzipiert: US-Modelle kommen serienmäßig mit dem Allradsystem i-Activ AWD und einem Off-Road-Modus, die Meridian Edition rollt auf 18-Zoll-Rädern mit Geländereifen. Im ersten Halbjahr 2026 kam der CX-50 in den USA auf 64.819 Verkäufe gegenüber 62.692 beim CX-5 – ein Plus von 38,2 % im Jahresvergleich.

Brad Audet, Marketingdirektor bei Mazda North American Operations, erklärte die Logik der Kooperation so: „Bewegung stand schon immer im Zentrum der Marke Mazda – nicht nur als Weg von A nach B, sondern als Möglichkeit, unser Leben zu bereichern. Trek teilt diese Überzeugung, deshalb wirkt diese Partnerschaft natürlich. Gemeinsam werden wir großartige Athletinnen, Athleten und Communities unterstützen, die Offroad-Radsport zu einem so inspirierenden Ausdruck von Abenteuer und menschlichem Potenzial machen.“
Mazda CX-50 Trek
© mazda.jp
Die Pressemitteilung zur Mazda-Trek-Partnerschaft bringt den gemeinsamen Gedanken noch direkter auf den Punkt: „Trek und MNAO entwickeln Produkte, die Menschen dabei helfen, neue Orte zu entdecken, mehr Zeit im Freien zu verbringen und unvergessliche Erlebnisse zu sammeln. Ob auf der Lieblingsstrecke abseits der Straße oder auf dem Weg zur nächsten Trail-Tour – beide Marken eint die Liebe zum Abenteuer.“

Im Grunde hebt Mazda den CX-50 vom Status „die geländegängigere Mazda“ auf die Ebene eines eigenständigen Lifestyle-Produkts für ein Publikum, das der US-Markt lange mit allradgetriebenen Subarus verbunden hat. Technisch hat sich am Auto nichts geändert – geändert hat sich die Rolle, die es innerhalb der Marke spielt.

Der eigentliche Testpunkt ist hier kein neuer Motor und kein Facelift, sondern die weiteren Verkaufszahlen. Hält der CX-50 seinen Vorsprung vor dem CX-5? Falls ja, wird die Trek-Kooperation nicht mehr wie ein Image-Experiment wirken, sondern wie die Bestätigung eines neuen Spitzenreiters in Mazdas amerikanischer SUV-Palette.

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