Die C-Klasse bekommt einen Weckruf — und niemand hat mit so viel Veränderung gerechnet

Die C-Klasse bekommt einen Weckruf — und niemand hat mit so viel Veränderung gerechnet
media.mercedes-benz.com
Pavel Pavlov
Autor: Pavel Pavlov

Mercedes-Benz hat der C-Klasse die tiefgreifendste technische Überarbeitung ihrer Geschichte verpasst — neue Motoren, ein 395-PS-Plug-in-Hybrid mit 100 km Reichweite und KI-MBUX.

Niemand hat mit so einem Schritt gerechnet. Die C-Klasse hat gerade die größte technische Überarbeitung ihrer Geschichte erhalten — und das geht weit über einen neuen Kühlergrill hinaus.

Mercedes-Benz C-Class
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Limousine und T-Modell setzen weiterhin auf den Verbrennungsmotor — das bleibt unverändert. Fast alles drum herum wurde jedoch neu gedacht: überarbeitete Motoren, neue Elektronik, schärfere Assistenzsysteme und ein frisches Gesicht. Die Bestellungen in Deutschland starten am 18. August 2026.

Die Basisversion C 200 Sedan kostet ab 48.844 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Unter der Haube steht der überarbeitete Zweiliter-Benziner M 254 EVO mit elektrischem Zusatzverdichter im Mittelpunkt. Der C 200 leistet nun 177 PS, der C 250 kommt auf 218 PS, und der C 300 erreicht satte 258 PS. Und das ist noch nicht alles: Der 48-Volt-Startergenerator kann bei allen Varianten kurzzeitig bis zu 17 kW und 205 Nm zusätzlich liefern.

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Das wahre Kraftpaket ist jedoch der Plug-in-Hybrid C 400 e 4MATIC: 395 PS und 650 Nm. Die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 19,53 kWh ermöglicht bis zu 100 km elektrische Reichweite nach WLTP, geladen wird sie mit Gleichstrom mit bis zu 55 kW.

Die Änderungen beschränken sich nicht auf den Antrieb. Die optionale Hinterachslenkung verkürzt den Wendekreis um 43 cm auf 10,64 Meter. Im Innenraum arbeitet die vierte Generation von MBUX auf der neuen MB.OS-Plattform: Der virtuelle Assistent greift jetzt auf ChatGPT, Microsoft Bing und Google Gemini zurück. Das neue DIGITAL LIGHT mit Mikro-LED-Technik vergrößert den ausgeleuchteten Bereich um rund 40 % — bei gleichzeitig bis zu 50 % geringerem Energieverbrauch.

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Eine Revolution ist das nicht: Der Verbrennungsmotor bleibt an seinem Platz — genau das macht die klassische C-Klasse aus. Doch bei Elektronik, Hybridtechnik und Assistenzsystemen hat sich das Modell spürbar an die teureren Mercedes-Modelle angenähert. Die Marke will offenbar nicht, dass ihre Einstiegslimousine wie der arme Verwandte wirkt.

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