Chevrolet wählt einen unerwarteten Markt für seinen härtesten Traverse

Chevrolet wählt einen unerwarteten Markt für seinen härtesten Traverse
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Dmitry Yakin
Autor: Dmitry Yakin

Chevrolet bringt den geländegängigen Traverse Z71 nach Ecuador — gebaut in Michigan, mit Twin-Clutch-AWD, das man einem Familien-SUV nicht zutraut.

Das hat keiner kommen sehen — Chevrolet hat den Traverse Z71 offiziell in Ecuador eingeführt. Der dreireihige Crossover feierte seine Premiere auf der Autoshow Guayaquil 2026, der Verkaufsstart soll in den kommenden Wochen folgen. Für den lokalen Markt gibt es dabei keine Basisversion: Bestätigt ist ausschließlich die geländetaugliche Z71-Variante, gebaut im Werk Lansing Delta Township in Michigan. Preis und finale Ausstattungsliste hält General Motors bislang zurück.

Und genau hier wird es spannend. Das ist kein gewöhnlicher Familien-Crossover mit Z71-Schriftzug am Kotflügel. Unter der Haube arbeitet der bekannte 2,5-Liter-Turbo mit 328 PS und 326 lb-ft (rund 442 Nm) Drehmoment, gekoppelt an eine 8-Gang-Automatik. Der Z71 bekommt jedoch, was den regulären Versionen fehlt: Twin-Clutch-Allradantrieb, ein geländeabgestimmtes Fahrwerk, einen eigenen Terrain-Modus und eine Bergabfahrhilfe. Genau diese Elemente machen den Z71 zu etwas anderem — nicht die Optik.

Am Antrieb ändert sich für das Modelljahr 2027 nichts. Stattdessen setzt Chevrolet auf mehr Elektronik: Neu ist eine Innenraumkamera, die den Innenraum überwacht und Aufnahmen speichern kann. Ob der komplette US-Funktionsumfang auch in der ecuadorianischen Version landet, lässt GM bislang offen.

Ecuador ist damit bereits der vierte Markt im Pazifik-Cluster von GM in Südamerika, in dem der Traverse Z71 eingeführt wird — nach Kolumbien, Chile und Peru. Für Chevrolet ist es zugleich ein Schritt nach oben in der lokalen SUV-Palette, in der Tahoe und Suburban bereits die Spitze bilden. Die ersten Serienfahrzeuge sollen bei den Händlern eintreffen, sobald die Marke lokale Ausstattung und Preis bekannt gibt.

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