AMG zieht im Oktober das Tuch von seinem ersten eigenen SUV

AMG zieht im Oktober das Tuch von seinem ersten eigenen SUV
A. Krivonosov
Pavel Pavlov
Autor: Pavel Pavlov

Am 17. Oktober fällt die Tarnung des ersten eigenständig entwickelten AMG-SUV. Die Extremwerte des GT 4-Door sind bestätigt, doch beim SUV bleibt vieles offen.

Mercedes-AMG hat endlich den Tag genannt, an dem die Tarnung vom ungewöhnlichsten SUV der Marke fällt. Der vollelektrische GT SUV feiert am 17. Oktober 2026 beim The 140 Festival am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart seine Weltpremiere. Die ersten Fahrzeuge sollen Anfang 2027 bei den Kunden eintreffen.

Für AMG ist das weit mehr als nur eine weitere Premiere. Das Projekt wurde bereits im November 2024 offiziell angekündigt: Der große Elektro-SUV wird das zweite Fahrzeug auf der eigenständigen AMG.EA-Plattform und zugleich der erste SUV, dessen Architektur die Spezialisten aus Affalterbach vollständig selbst entwickelt haben. Damals hielt das Unternehmen den genauen Debüttermin noch unter Verschluss. Jetzt läuft der Countdown.

Bei den Zahlen zum neuen GT SUV ist allerdings weiterhin Vorsicht angesagt. 1.169 PS, bis zu 2.000 Nm Drehmoment, eine 106-kWh-Batterie, 800-Volt-Architektur und bis zu 600 kW Ladeleistung gehören offiziell zum elektrischen Mercedes-AMG GT 63 4-Door Coupé. Diese Version verfügt über gleich drei Axialfluss-Elektromotoren. Die Technik ist spektakulär, doch Mercedes-AMG erlaubt bislang nicht, diese Werte einfach auf den kommenden SUV zu übertragen.

Die technische Verwandtschaft beider Modelle steht dagegen kaum infrage: Beide basieren auf der AMG.EA-Architektur. Das Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen wurde bereits für Elektrofahrzeuge auf dieser Plattform umgerüstet und produziert den neuen GT 4-Door. Auch die Mercedes-Benz Automobil AG nennt Sindelfingen als künftigen Produktionsstandort des GT SUV.

Damit ist ein Datum nun rot im Kalender markiert: der 17. Oktober. Dann dürfte Mercedes-AMG die Seriendaten, die Reichweite und die endgültige Konfiguration des GT SUV enthüllen. Erst dann zeigt sich, wie nah der elektrische Crossover an die irrwitzigen Werte seines viertürigen Verwandten herankommt.

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