Mitsubishi kündigt neues Pajero SUV für 2026 an
Mitsubishi startet 2026 ein neues leiterrahmenbasiertes SUV, basierend auf der Triton-Architektur mit Diesel- und Plug-in-Hybrid-Motoren. Konkurrenz zum Toyota Land Cruiser Prado.
Mitsubishi hat offiziell den Start eines neuen leiterrahmenbasierten SUV für 2026 angekündigt. Die Bekanntgabe erfolgte auf dem Tokyo Auto Salon und sendet ein klares Marktsignal: Die Marke bereitet die Rückkehr des legendären Pajero vor, eines Modells, das jahrzehntelang die Offroad-Identität des Herstellers prägte.
Die Produktion des Pajero endete zwar 2021, doch die Nachfrage nach klassischen Leiterrahmen-SUVs steigt weiter an. Jüngste Ralliart-Teaser und Spionageschüsse zeigen ein Fahrzeug mit charakteristischem kantigen Profil, einer hohen Motorhaube und Proportionen, die an frühere Generationen erinnern. Mitsubishi entwickelt das Projekt laut 32CARS.RU eigenständig, ohne Plattformen mit Nissan zu vereinheitlichen, trotz der langjährigen Partnerschaft.
Als Basis dient die Mitsubishi Triton-Architektur mit einem robusten Rahmen, aktualisierter Aufhängungskinetik und Fokus auf ernsthafte Geländetauglichkeit. Der Basismotor ist ein 2,4-Liter-Biturbodiesel mit 201 PS und 470 Nm Drehmoment. In der Diskussion steht zudem eine Plug-in-Hybrid-Version auf Basis des Outlander PHEV, die einen 2,4-Liter-Benziner mit zwei Elektromotoren kombiniert und insgesamt 248 PS leistet. Für einen größeren Pajero könnte diese Leistung jedoch das Minimum darstellen.
Für den japanischen Markt werden Preise zwischen 5,5 und 7,5 Millionen Yen erwartet, umgerechnet etwa 35.000 bis 47.000 Dollar. In anderen Märkten dürften die Preise höher liegen. In Sachen Ausstattung und Philosophie positioniert sich das Modell als direkter Konkurrent zum Toyota Land Cruiser Prado und füllt damit eine Nische zwischen Mitsubishis Crossover-Modellen und schweren Leiterrahmen-SUVs.