Hyundai hat ein System patentiert, das ein zentrales Offroad-Problem löst: die Schwierigkeit der Selbstbefreiung, wenn ein Fahrzeug feststeckt. Durch die Integration einer Seilwinde mit elektronischen Fahrerassistenzsystemen wandelt es den arbeitsintensiven Prozess in ein automatisiertes Verfahren um, das Traktion, Bremsen und Richtung selbstständig steuert.

So funktioniert das neue System

Das System verknüpft den Betrieb der Seilwinde mit der Stabilität und Traktion jedes Rades. Elektronik überwacht Geschwindigkeit, Radschlupf und Kräfte, passt Drehmoment und Bremsen an und verhindert so, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät oder Hindernissen zusteuert. Bewegt sich das Fahrzeug schneller als die Winde zieht, hält oder verlangsamt das System die Bewegung automatisch. Dieser Ansatz minimiert Fehlerrisiken, macht einen Einweiser überflüssig und ermöglicht dem Fahrer, die Befreiung allein zu bewältigen.

Warum Hyundai bei seinen künftigen Pickups auf Technologie setzt

Hyundai bereitet aktiv eine neue Modellpalette mit Leiterrahmen für den US-Markt vor, die Konkurrenten wie den Toyota Tacoma und Ford Ranger ins Visier nimmt. Gleichzeitig lässt das Unternehmen Lösungen zu Karosseriearchitektur und Kabinentransformation patentieren. Vor diesem Hintergrund wird das intelligente Selbstbefreiungssystem zu einem weiteren Verkaufsargument für den anstehenden Hyundai-Pickup, der sich in einem umkämpften Segment abheben soll.