Tesla Model S 2024 meistert autonome Überlandfahrt in den USA
Der Tesla Model S 2024 fuhr 4.958 Kilometer autonom von Los Angeles nach New York. Erfahren Sie Details zur Rekordfahrt, FSD-System und Teslas Plänen.
Der Tesla Model S 2024 hat die erste komplett autonome Überlandfahrt quer durch die USA absolviert. Das Team legte 4.958 Kilometer in 58 Stunden zurück, ohne jemals selbst einzugreifen – und das trotz widriger Wetterbedingungen.
Details der Rekordfahrt
Die Strecke führte von Los Angeles nach New York und erfüllte damit eine Vorführung, die Tesla bereits 2017 versprochen, aber nie geliefert hatte. Unterwegs gab es Schneefälle, die die Batterieeffizienz senkten und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf 102 km/h drückten. Mehr als zehn Stunden verbrachte das Team mit Laden, was zeigt, wie sehr die Langstreckentauglichkeit von Elektroautos von der Infrastruktur abhängt. Trotz der Wettereinflüsse bewältigte das Full-Self-Driving-System die gesamte Strecke ohne menschliches Zutun.
Ungewöhnliche Vorfälle, FSD-Herausforderungen und Autonomiestatus
Der Bericht erwähnt ungewöhnliche Situationen, etwa einen erzwungenen 90-minütigen Umweg, nachdem ein Teilnehmer ausgestiegen war. Das Team verzichtete bewusst auf eine Übernahme der Steuerung und ließ FSD den Weg eigenständig anpassen. Das unterstreicht den aktuellen Stand des Systems, das offiziell auf Level 2 bleibt und ständige Fahrerüberwachung erfordert. Tesla arbeitet weiter an der Verfeinerung von FSD, doch das System steht unter behördlicher Beobachtung und erntet auch Kritik.
FSD-Perspektiven und Teslas Pläne
Nach dieser Rekordfahrt betont Tesla die Entwicklung vollautonomer Technologie, die vor allem für das Cybercab-Robotaxi gedacht ist. Die Produktion dieser Plattform soll im April 2026 starten, doch die Unternehmensgeschichte zeigt, dass Zeitpläne oft verschoben werden.