Der Tesla Cybertruck, der bei seinem Marktstart Anfang 2024 als einer der auffälligsten Elektro-Pickups in den USA gefeiert wurde, verzeichnete bis 2025 einen deutlichen Nachfragerückgang. Eine Analyse von InsideEVs zeigt, dass der Cybertruck unter allen Elektrofahrzeugen auf dem amerikanischen Markt den stärksten Absatzrückgang erlitten hat.

Tesla verkaufte 2024 rund 39.000 Cybertrucks, 2025 dagegen nur etwa 20.200 Einheiten – ein Minus von fast 50 Prozent. Dabei liegt die Produktionskapazität in Teslas texanischer Fabrik bei schätzungsweise über 125.000 Fahrzeugen pro Jahr. Die tatsächlichen Verkaufszahlen bleiben jedoch weit unter diesem Niveau.

Für diesen Einbruch werden mehrere Gründe genannt. Das kontroverse, kantige "Exoskelett"-Design spricht nicht alle Pickup-Käufer an. Zudem gab es Berichte über Qualitätsprobleme und Rückrufaktionen. In Europa stehen dem Modell wegen der Fußgängerschutzvorschriften Zulassungshürden im Weg. Der Wettbewerbsdruck wächst, vor allem durch den Ford F-150 Lightning und den Chevrolet Silverado EV.

In der Praxis bedeutet dies, dass Tesla nur zögerlich mit Rabatten gegensteuert, um die Nachfrage anzukurbeln. Eine günstigere Version und ein geplantes Projekt für eine Reichweiten-Erweiterungsbatterie wurden gestrichen. Das schmälert das Interesse am Modell und seine Wettbewerbsfähigkeit im Segment der "besten Autos".