Hyundai hat eine groß angelegte Servicekampagne gestartet und ruft 568.000 Palisade-SUVs zurück, weil die Seitenairbags fehlerhaft auslösen könnten. Das Problem wurde von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA identifiziert.

Details zum Defekt

Laut NHTSA können die Airbags für Passagiere in der dritten Sitzreihe bei einem Unfall nicht korrekt auslösen. Das liegt an einer fehlerhaften Aktivierungslogik, die den Schutz bei Seitenaufprallen beeinträchtigen könnte. Hyundai arbeitet derzeit mit Ingenieuren an einer technischen Lösung und bereitet ein Update-Paket für Servicezentren vor.

Lieferant der fehlerhaften Teile

Wie SPEEDME berichtet, wurden die Komponenten des passiven Sicherheitssystems von Autoliv produziert, dem weltweit größten Hersteller von Airbags und Sicherheitsgurten. Die meisten globalen Autohersteller nutzen dessen Produkte, doch die spezifische Charge im Palisade weicht von der Norm ab.

Auswirkungen auf Besitzer

Hyundai will Besitzer offiziell informieren und kostenlose Reparaturen in Vertragswerkstätten anbieten. Bis die Lösung verfügbar ist, bleibt das Fahren sicher, aber bei einem Unfall könnte der Airbag in der dritten Reihe nicht wie vorgesehen funktionieren. Der Hersteller verspricht, detaillierte Empfehlungen zu geben, sobald die technische Lösung genehmigt ist.