Citroën will beim nächsten C4-Modell einen grundlegenden Ansatz verfolgen und sich damit möglichst stark von Konkurrenten und anderen Fahrzeugen der eigenen Marke abheben. Designchef Pierre Leclerc zufolge soll die neue Schrägheckversion ein völlig eigenständiges Erscheinungsbild erhalten, das weder dem aktuellen C4 noch anderen Modellen der Marke gleicht.

Der aktuelle Citroën C4 ist seit sechs Jahren auf dem Markt und damit das älteste Modell in der Palette. Sein Nachfolger wird in den kommenden zwei Jahren erwartet. Während das heutige Modell auf der CMP-Plattform basiert, hat die Unternehmensführung bereits erwogen, den künftigen C4 auf die einfachere und kostengünstigere Smart-Car-Architektur umzustellen, die im C3 und C3 Aircross zum Einsatz kommt. Damit ließen sich Produktions- und Vertriebskosten senken.

Citroën betont, dass eine technische Vereinheitlichung das äußere Erscheinungsbild nicht beeinträchtigen wird. Laut Leclerc muss der neue C4 völlig anders aussehen und wird im klassischen Schrägheckformat bleiben, anstatt zu einem vergrößerten C3 oder verkleinerten C5 zu werden. Das Unternehmen sieht Experimentierfreudigkeit als wesentlichen Teil seiner DNA innerhalb der Stellantis-Gruppe.

CEO Xavier Chardon merkte an, dass die Marke bereit ist, Designrisiken einzugehen, um sich von Massenmarkt-Konkurrenten abzusetzen. Er erklärte, dass künftige Modelle – einschließlich neuer Fahrzeuge, die für 2026 geplant sind – mutig gestaltet sein sollten, selbst wenn solche Entwürfe nicht jedem gefallen.