Eine verstopfte Ansaugbrücke ist häufig der Grund für dieses Problem, da sie den Luftstrom behindert. Diese Störung geht auf das Abgasrückführsystem (AGR) zurück, das einen Teil der Abgase in die Ansaugbrücke leitet, um schädliche Emissionen zu reduzieren. Dabei gelangen laut speedme.ru dichte Kohlenstoffablagerungen in das System.

Das erste Anzeichen ist ein deutlicher Leistungsverlust. Das Auto reagiert beim Beschleunigen träger, hat Schwierigkeiten, auf der Autobahn die Reisegeschwindigkeit zu halten, und der Motor arbeitet spürbar angestrengt. Wenn die Motorsteuerung keine Fehler meldet, aber der Leerlauf unruhig wird, ist das ein klares Signal, dass das Ansaugsystem gereinigt werden muss.

Ein zweiter Hinweis ist ein erhöhter Kraftstoffverbrauch. Zwar führt eine verstopfte Ansaugstrecke nicht direkt zu mehr Verbrauch, doch der Leistungsverlust zwingt Fahrer dazu, stärker aufs Gas zu treten. Bei Diesel-Fahrzeugen, die regelmäßig lange Strecken auf Überlandrouten zurücklegen, führt das zu spürbaren Mehrkosten.

Hersteller sehen die Reinigung der Ansaugbrücke nicht in den Wartungsplänen vor, doch Experten empfehlen, diesen Vorgang alle 50.000 bis 70.000 Kilometer durchzuführen. In manchen Fällen kann der Kauf einer neuen Brücke sinnvoller sein, meist reichen jedoch Demontage und mechanische Reinigung aus. Nach einer solchen Behandlung kehrt der ruhige Leerlauf zurück, die Beschleunigung verbessert sich und der Kraftstoffverbrauch sinkt auf bekannten Strecken merklich.