Alfa Romeo ruft in Japan 417 Fahrzeuge zurück, darunter Stelvio-Crossovers und Giulia-Limousinen, die zwischen Dezember 2024 und Oktober 2025 importiert wurden. Stellantis Japan hat ein Softwareproblem im Armaturenbrett identifiziert, das den Spurhalteassistenten betrifft.

Das Problem liegt am Warnsignal, das möglicherweise nicht ertönt, wenn der Fahrer das System deaktiviert – etwa, indem er das Lenkrad loslässt. Dies verstößt gegen lokale Sicherheitsstandards, denn das System muss den Fahrer warnen, wenn die Funktion stoppt.

Der Rückruf umfasst 127 Stelvios und 290 Giulias. Laut Hersteller wurden in der Praxis keine Fälle dieses Defekts gemeldet, und es gab keine Unfälle. Dennoch wird das Update vorsorglich durchgeführt: Alle betroffenen Fahrzeuge erhalten eine neu geschriebene Software für die Instrumententafelsteuerung, die den Sicherheitsanforderungen entspricht.

Für Alfa Romeo bleibt der japanische Markt ein wichtiger Stützpunkt, und solche Aktionen unterstreichen das Engagement der Marke, das hohe Kundenvertrauen zu bewahren. Vor dem Hintergrund verschärfter Sicherheitsvorschriften und der wachsenden Abhängigkeit von elektronischen Systemen wird die Stabilität von Fahrerassistenzfunktionen immer kritischer.

Das Update ist kostenlos, und die Besitzer wurden benachrichtigt, ihre Händler aufzusuchen.