Tesla passt Bezeichnungen für Model 3 und Model Y an
Tesla hat die Standard-Kennzeichnung für Basisversionen gestrichen. Erfahren Sie mehr über die Namensänderung zu Rear-Wheel Drive und ihre Auswirkungen auf die Modellpalette.
Tesla passt erneut die Bezeichnungen seiner erschwinglicheren Modelle an. Das Unternehmen hat die etablierte Standard-Kennzeichnung von den Basisversionen des Model 3 und Model Y gestrichen, die kürzlich als Teil einer Modellpalettenerweiterung in Europa und Großbritannien eingeführt wurden. Auf der offiziellen Tesla-Website heißen diese Fahrzeuge nun einfach Rear-Wheel Drive, während die teureren Varianten weiterhin den Namen Premium tragen.
Diese Änderung erfolgt nur wenige Wochen nach der Einführung der „Standard“-Varianten. Sie spiegelt sich auf den Tesla-Seiten wider und ist mit dem Bestreben verbunden, die Modellpalette zu vereinfachen, um sie für Käufer konsistenter und verständlicher zu machen. Die Basisversionen unterscheiden sich vom Premium-Trim nicht nur im Namen, sondern auch in der Ausstattung: Premium-Modelle bieten größere Batterien, mehr Leistung und ein erweitertes Set an Funktionen und Komfortmerkmalen, darunter zusätzliche Bildschirme und Beleuchtungselemente.
Der Abschied vom Begriff Standard erfolgt, während Tesla seine Verkaufsstrategie nach mehreren herausfordernden Quartalen aktiv umgestaltet. Zuvor hatte das Unternehmen in den USA günstigere Model-3-Standard- und Model-Y-Standard-Versionen eingeführt – mit einem niedrigeren Preis und reduzierter Ausstattung im Vergleich zu den teureren Premium-Varianten. Diese Fahrzeuge zielten darauf ab, das Publikum durch Erschwinglichkeit zu erweitern, indem sie eine Reichweite von etwa 517 km pro Ladung und ein einfacheres Interieur zu einem niedrigeren Preis boten.
Die Namensänderung ist mehr als nur eine kosmetische Aktualisierung. Sie spiegelt Teslas Versuch wider, seine Modellstruktur an verschiedene Märkte anzupassen und die Kommunikation mit Kunden zu vereinfachen. Die Basisversionen, die nun als Rear-Wheel Drive bezeichnet werden, behalten den Hinterradantrieb und einen grundlegenden Satz an Eigenschaften bei, verzichten aber auf zuvor verwendete Bezeichnungen, die als weniger präzise oder veraltet wahrgenommen worden sein könnten.
Dieser Ansatz ermöglicht es dem Unternehmen auch, die teureren Versionen mit besserer Ausstattung und Fahrerassistenzfunktionen hervorzuheben und so die Produktdifferenzierung innerhalb der Modellpalette zu stärken. Tesla balanciert weiterhin Erschwinglichkeit mit einem Premium-Erlebnis, und die Namensanpassungen spiegeln eine strategische Bemühung wider, die Modellwahl transparenter und an die Anforderungen der Käufer in verschiedenen Märkten angepasster zu gestalten.