Ford hat einen Defekt an der Motoraufhängung bei einigen Transit-Vans entdeckt, die zwischen 2023 und 2024 für den amerikanischen Markt gebaut wurden. Das Problem betrifft 1.403 Fahrzeuge und rührt daher, dass der Motorunterrahmen möglicherweise mit Schrauben, aber ohne Unterlegscheiben gesichert wurde – eine Abweichung von den Werksspezifikationen.

Löst sich diese Verbindung, kann der Motor verrutschen. Das würde zu einem Leistungsverlust führen und kritische Systeme wie die Bremsen beschädigen. Das betroffene Teil mit der Nummer W705819S439 wurde von Ford selbst geliefert.

Das Unternehmen leitete im Juli 2025 eine Untersuchung ein, nachdem Berechnungen der Ingenieure ein mögliches Rutschen in der Montage andeuteten. Zusätzliche Haltbarkeitstests wurden durchgeführt, doch Ford verzeichnete bisher keine Vorfälle im Einsatz.

Der Defekt ist spezifisch für die Transit Trail-Version – eine Geländevariante mit 8,9 Zentimetern mehr Bodenfreiheit, härteren Federn, Federbeinspacern vorne und Goodyear-All-Terrain-Reifen. Diese Fahrzeuge wurden im Werk Kansas City vom 15. März 2022 bis zum 30. Januar 2024 montiert.

In der Praxis bedeutet das, dass das Problem auf ein Nischenmodell beschränkt ist. Der Transit bleibt in den USA Segmentführer, mit 161.797 verkauften Einheiten im Jahr 2025. Benziner bieten Saug- und Biturbo-V6-Motoren, während der Trail ausschließlich mit einem 3,5-Liter-EcoBoost ausgestattet ist, der 310 PS und 542 Nm Drehmoment leistet.