Stellantis arbeitet an einem neuen 1,6-Liter-Dieselmotor, der die Euro-7-Norm erfüllen soll. Mit diesem Schritt will der Konzern die Lebensdauer von Dieselmodellen verlängern, da die Nachfrage nach Elektroautos derzeit nachlässt.

Ursprünglich war geplant, den 1,5 BlueHDi auf Euro 7 upzugraden und bis 2030 zu produzieren. Diese Idee wurde jedoch verworfen. Der neue Motor soll sowohl den französischen 1,5 BlueHDi als auch einige aktuelle Einheiten aus der Multijet-Familie ersetzen.

Ein zentrales Merkmal ist die Hybridisierung. Der Diesel wird mit einem Sechsgang-eDCT6-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert, das einen Elektromotor mit 20 oder 28 PS sowie eine 48-Volt-Batterie integriert. Dieses System kommt bereits in den Benzin-Hybriden von Peugeot zum Einsatz und ermöglicht kurze Strecken im rein elektrischen Modus.

Der neue Antriebsstrang soll in Modellen ab 2026 debütieren, allerdings nicht zuerst im Alfa Romeo Tonale. Als potenzielle Kandidaten für die Markteinführung gelten der neue DS №7 oder die Lancia Gamma.

Stellantis weist darauf hin, dass gewerbliche Kunden und Flotten weiterhin eine stabile Nachfrage nach Diesel zeigen. Für sie sind Reichweite und Kraftstoffeffizienz entscheidend, was diese sparsameren Fahrzeuge auch bei strengeren Umweltvorschriften attraktiv macht.