J.D. Power Vehicle Dependability Study 2026: Ergebnisse und Einblicke
Die J.D. Power Studie 2026 zeigt die zuverlässigsten Autos nach dreijährigem Besitz. Erfahren Sie, welche Modelle führen und welche Trends die Zuverlässigkeit beeinflussen.
J.D. Power hat seine Vehicle Dependability Study 2026 veröffentlicht, die Probleme pro 100 Fahrzeuge nach dreijährigem Besitz misst. Niedrigere Werte stehen dabei für höhere Zuverlässigkeit. Die Analyse umfasst Modelle des Baujahres 2023.
Japanische Marken haben ihren Ruf als zuverlässige Autos erneut untermauert. Der Toyota Corolla führte die Kompaktklasse an, während der Camry in der Mittelklasse triumphierte. Ihr Erfolg basiert auf einer bewährten Formel: Saugmotoren, erprobte Plattformen und ein Minimum an technischen Experimenten.
In der Premiumklasse stach Lexus heraus, wobei die Modelle IS und GX ihre jeweiligen Kategorien anführten. Die Rankings für 2026 hielten jedoch auch Überraschungen bereit. Der Chevrolet Equinox belegte Platz eins bei den kompakten Crossovers – ein deutliches Signal für die gestiegene Qualität bei General Motors.
Der Nissan Murano setzte sich in der Klasse der Mittelklasse-SUVs durch und zeigt damit das zurückgewonnene Vertrauen in die Marke. Der BMW X4 dominierte die kompakten Premium-SUVs, und der Ram 1500 wurde zum zuverlässigsten großen Pick-up gekürt. Interessanterweise liegen die Hauptprobleme moderner Fahrzeuge heute nicht mehr in der Mechanik, sondern in der Software.
Besitzer berichten am häufigsten von Schwierigkeiten mit den Infotainmentsystemen und der Integration von Android Auto und Apple CarPlay. Plug-in-Hybride wiesen die meisten Probleme auf, gefolgt von Elektroautos und konventionellen Hybriden. Traditionelle Benziner erzielten weiterhin die besten Werte.
Insgesamt zeigt die Studie einen klaren Trend: Je komplexer die digitalen Features, desto höher das Risiko für Störungen. Da Käufer zunehmend auf Langzeitbesitz achten, setzen sich wieder konservative und technisch unkomplizierte Lösungen durch.