Subaru spricht erneut das Herz von Enthusiasten an. In den USA erhielten Besitzer der Marke eine Umfrage mit einer direkten Frage: Würden sie ein SUV mit manuellem Getriebe kaufen? Ein Ausschnitt des Fragebogens tauchte schnell auf Reddit auf und löste sofort Reaktionen aus. Die Community deutete dies als mögliches Signal, dass Handschaltgetriebe zurückkehren könnten.

Zwar nennt Subaru kein konkretes Modell, doch die naheliegendsten Kandidaten sind der Crosstrek, der Forester und der Outback, insbesondere deren Wilderness-Versionen. Diese Varianten richten sich an Fans des authentischen Fahrens, daher passt ein Schaltgetriebe besser zu ihrem Konzept als zum familienorientierten Ascent oder zum elektrischen Solterra.

Historisch gesehen hat Subaru das „dritte Pedal“ schrittweise abgeschafft: Der Crosstrek verlor es nach 2023, der Forester nach 2018 und der Outback bereits 2015. Der Trend der letzten Jahre schien unumkehrbar, getrieben von Automatisierung, Hybridantrieben und Abgasvorschriften. Doch der Enthusiastenmarkt zeigt Lebenszeichen. Bis 2025 blieben in den USA nur noch etwa 32 Modelle mit Handschaltung, wobei die Nachfrage bei bescheidenen 1–2 % stabil blieb.

Für Subaru geht es bei der Rückkehr eines Schaltgetriebes nicht um Massenverkäufe, sondern um das Image. Die Marke hat jahrzehntelang einen Ruf als Hersteller von Autos für diejenigen aufgebaut, die gerne fahren, nicht nur mitfahren. Selbst wenn die Verkaufszahlen minimal wären, würde allein die Option als starkes Marketinginstrument und als Erinnerung an die sportliche Tradition der Marke dienen.

Derzeit ist dies nur eine Umfrage. Doch die Tatsache, dass Subaru überhaupt diese Frage stellt, zeigt, dass das Handschaltgetriebe noch nicht am Ende ist.