Ladesystem-Probleme beim Hyundai Ioniq 5: ICCU-Defekt betrifft mehrere Modelle
Erfahren Sie mehr über den ICCU-Defekt beim Hyundai Ioniq 5, der das Laden der 12-Volt-Batterie beeinträchtigt und auch andere Modelle wie Kia EV6 betrifft. Tipps für Besitzer.
Der Hyundai Ioniq 5, eines der meistverkauften Elektroautos in den USA, hat ein Problem mit seinem Ladesystem. Wie Consumer Reports berichtet, kommt es bei einigen Fahrzeugen zu Ausfällen der Integrated Charging Control Unit (ICCU), die das Laden der 12-Volt-Batterie steuert.
Dieses Problem beschränkt sich nicht auf den Ioniq 5. Ähnliche Fälle wurden auch beim Hyundai Ioniq 6, Ioniq 9, Kia EV6, EV9 und dem Genesis GV60 gemeldet. Da die Marken gemeinsame Komponenten nutzen, betrifft der Defekt mehrere Modelle.
Eine Umfrage zeigt, dass zwischen 2 und 10 Prozent der Hyundai- und Kia-Elektroauto-Besitzer Probleme mit der ICCU melden. Zum Vergleich: Bei anderen Elektrofahrzeugen der Baujahre 2023 bis 2025 liegen solche Beschwerden bei 1 Prozent oder weniger. Bei einem ICCU-Defekt können Fahrer Warnleuchten im Armaturenbrett sehen, einen Leistungsverlust erleben oder sogar ganz liegen bleiben. Die Hersteller haben bereits Rückrufe gestartet und mit Zulieferern an einer Lösung gearbeitet, doch weiterhin werden neue Fälle bekannt.
Taucht eine „Ladefehler“-Meldung auf, sollten Besitzer ihren Händler kontaktieren. Falls das Fahrzeug in einen Notlaufmodus wechselt, ist es ratsam, anzuhalten und einen Abschleppdienst zu rufen.
Trotz dieser Probleme schnitt der Ioniq 5 in Straßentests von Consumer Reports besser ab als das Tesla Model Y. Wiederkehrende Defekte haben jedoch die Zuverlässigkeitsbewertung der Marke beeinträchtigt. Insgesamt weisen Elektroautos etwa 80 Prozent mehr Probleme auf als Benziner, während Hybride die zuverlässigste Antriebsart bleiben.