Škodas Allrad-Strategie: Verbrenner und Elektro im Vergleich
Erfahren Sie mehr über Škodas Allradmodelle, inklusive Verbrenner und Elektro wie Elroq und Enyaq, mit Details zu Technik, Leistung und Marktnachfrage.
Škoda hat eine aktualisierte Strategie für seine Allradmodelle vorgestellt, die sechs Baureihen umfasst: Octavia, Superb, Karoq, Kodiaq sowie die Elektro-Modelle Elroq und Enyaq.
Bei den Verbrennern arbeitet eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung mit Fahrerassistenzsystemen zusammen. Sie verteilt das Drehmoment zwischen den Achsen basierend auf Raddrehzahl, Lenkwinkel und Querbeschleunigung.
Die elektrischen Allradversionen setzen auf einen Dual-Motor-Antrieb: Ein Synchronmotor sitzt hinten, ein Asynchronmotor vorne. Eine mechanische Verbindung zwischen den Achsen gibt es nicht; die Kraftverteilung erfolgt rein softwaregesteuert. Der Elroq und Enyaq 4x4 werden mit Leistungen von 210 kW (85x) und 250 kW (RS) angeboten. Im Jahr 2025 lieferte das Unternehmen rund 7.000 Elroq 4x4 und über 30.000 Enyaq 4x4 aus, wobei die Hauptnachfrage aus Deutschland, Norwegen und dem Vereinigten Königreich kam.
Unter den Verbrennern führte der Kodiaq beim Anteil der Allradversionen: 2025 waren 39 % der EU-Zulassungen 4x4-Varianten. Beim Superb lag dieser Wert bei 29 %, wobei die beliebteste Version der 2.0 TDI mit 142 kW war. Je nach Ausstattung kann der Kodiaq bis zu 2,5 Tonnen ziehen.
Die höchste Nachfrage nach Allradmodellen verzeichnen alpine und nordeuropäische Länder. Dort sind vor allem Top-SUVs des Modelljahres 2026 gefragt, die mit verbesserter Geländetauglichkeit und Stabilität auf anspruchsvollem Untergrund punkten.