Lamborghini plant viersitzigen GT: Rückkehr zu historischen Wurzeln
Lamborghini denkt über einen viersitzigen Sportwagen der GT-Klasse nach, um eine Lücke im Portfolio zu schließen. Erfahren Sie mehr über die Pläne und Elektrisierung.
Lamborghini denkt über eine Erweiterung seiner Modellpalette nach. Im Fokus steht dabei ein viersitziger Sportwagen der GT-Klasse, der eine besondere Nische im Portfolio der Marke besetzen könnte.
Ein neues Segment für Lamborghini
Laut CEO Stephan Winkelmann fehlt dem aktuellen Angebot ein klassischer Gran Turismo. Das mögliche Modell würde im 2+2-Format daher eine Alternative zu den bestehenden Supersportwagen bieten. Zugleich hat das Unternehmen bereits ausgeschlossen, eine Limousine oder einen kompakten SUV zu bauen. Damit konzentriert es sich klar auf ein sportliches, aber vielseitigeres Fahrzeug.
Rückkehr zu historischen Wurzeln
Falls das Projekt realisiert wird, wäre es das erste Auto dieser Art bei Lamborghini seit dem Espada, dessen Produktion 1978 eingestellt wurde. Dieser Wagen zählte zu den erfolgreichsten Modellen der Marke. Das neue Auto könnte im hochmotorisierten GT-Segment mit Ferrari, Bentley und Aston Martin konkurrieren. Für Lamborghini wäre das ein Schritt, um über traditionelle Supersportwagenkäufer hinaus ein breiteres Publikum anzusprechen.
Elektrisierung verzögert, aber nicht abgesagt
Parallel arbeitet Lamborghini weiter an Elektrofahrzeugen, doch die Markteinführung eines vollelektrischen Modells wurde auf mindestens 2030 verschoben. Gründe sind die schwache Nachfrage und der Bedarf an technologischer Weiterentwicklung. Die Marke möchte den emotionalen Reiz ihrer Autos bewahren, etwa durch Klang und Charakter. Daher bleiben anstehende Neuerscheinungen zunächst Hybrid- oder Verbrennermodelle.
Insgesamt sucht Lamborghini einen Ausgleich zwischen Tradition und neuen Segmenten. Ein möglicher viersitziger GT könnte dabei zu einem der wichtigsten Schritte in der Entwicklung der Marke werden.