Nissan präsentiert die neue Generation des Rogue Hybrid Crossover mit dem e-POWER-System. Diese Technologie unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Hybridantrieben. Der Clou: Die Räder werden ausschließlich von Elektromotoren angetrieben, während der Benzinmotor als Generator fungiert.

Im Gegensatz zu klassischen Hybriden verzichtet der Rogue e-POWER auf ein Getriebe. Diese Konstruktion ermöglicht ein besonders sanftes Beschleunigungsverhalten und vermeidet Verzögerungen beim Wechsel zwischen Betriebsmodi. Das Fahrzeug benötigt kein externes Laden, sondern wird konventionell betankt. Das neue System umfasst zwei Elektromotoren und serienmäßigen Allradantrieb. Ein intelligentes Managementsystem verteilt die Traktion in Echtzeit zwischen den Rädern, was die Stabilität in Kurven und auf glattem Untergrund verbessert.

Zusätzlich kommt Rekuperationsbremsung zum Einsatz, die Effizienz und Fahrkomfort steigert. Besonders praktisch ist die e-Pedal-Funktion: Sie erlaubt es, Beschleunigung und Bremsung mit nur einem Pedal zu steuern – ein deutlicher Vorteil im Stadtverkehr und bei Staus.

Laut Nissan hat sich die e-POWER-Technologie bereits bewährt: In zehn Jahren wurden fast zwei Millionen Fahrzeuge damit verkauft. Der neue Rogue wird die dritte Generation sein und ist speziell für den nordamerikanischen Markt ausgelegt. Der Verkaufsstart ist für Ende 2026 geplant.

Insgesamt stellt der Rogue e-POWER einen Kompromiss zwischen Elektroauto und konventionellem Fahrzeug dar. Nissan setzt damit auf den Komfort des elektrischen Fahrens, ohne auf die bestehende Tankstelleninfrastruktur verzichten zu müssen. Vor diesem Hintergrund erscheint der Schritt als kluges strategisches Manöver.