Neuer Chevrolet Camaro kommt ohne Elektroversion
General Motors verzichtet auf einen vollelektrischen Camaro-Nachfolger. Der neue Camaro ab 2028 bleibt bei Verbrennern, basierend auf der Alpha-2-Plattform.
General Motors hat die Pläne für eine vollelektrische Version des kommenden Chevrolet-Camaro-Nachfolgers verworfen. Zwar gab es früher Spekulationen, dass das Modell zu einem Elektro-Crossover werden könnte, doch das Unternehmen bleibt nun bei konventionellen Verbrennungsmotoren.
Der neue Camaro soll für das Modelljahr 2028 auf den Markt kommen, die Produktion startet 2027 im Werk Lansing Grand River. Er wird auf der heckgetriebenen Alpha-2-Plattform aufbauen, die auch andere Modelle der GM-Gruppe trägt.
Dieser Schritt spiegelt die aktuelle Marktlage wider: Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen hat sich abgeschwächt, und der Wegfall von Steueranreizen in den USA hat die Käuferbegeisterung gedämpft. Zudem haben gelockerte Umweltvorschriften den Druck auf die Autohersteller verringert, ihre Modellpalette zu elektrifizieren.
Chevrolet bietet in seiner Modellpalette bereits elektrische Alternativen an, darunter den Blazer EV SS. Der neue Camaro wird sich stattdessen auf die klassischen Leistungsmerkmale konzentrieren, die die Fans des Modells seit jeher begeistern. Die Rückkehr des Camaro ist Teil der breiteren Strategie der Marke, während sich die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen verschiebt.