BMW schließt neues Werk für Hochvoltbatterien in Bayern ab
BMW hat den Bau eines digital geplanten Werks für Hochvoltbatterien der sechsten Generation in Bayern abgeschlossen. KI und Drohnen beschleunigten den Bau.
BMW hat den Bau eines neuen Werks für Hochvoltbatterien der sechsten Generation in Bayern abgeschlossen. Die Anlage liegt in den Gemeinden Irlbach und Straßkirchen und ist einer von fünf Standorten weltweit, die das Unternehmen betreibt.
Dieses Projekt wurde erstmals vollständig digital geplant und gesteuert. Zum Einsatz kam die Building Information Modeling (BIM)-Technologie sowie ein digitaler Zwilling, der sämtliche Daten in einem System bündelt. Insgesamt wurden 62 spezialisierte Modelle integriert, was rund 25.000 Rückfragen überflüssig machte.
Autonome Drohnen überwachten den Baufortschritt, erfassten den Ist-Zustand und verglichen ihn mit dem digitalen Modell. So ließen sich Abweichungen schneller erkennen und die Arbeitsgenauigkeit verbessern. Die Baustelle arbeitet zudem vollständig papierlos, und KI-gestützte Managementsysteme kommen auch im Betrieb weiterhin zum Einsatz.
BMW zufolge beschleunigt diese Vorgehensweise komplexe Projekte und steigert ihre Qualität. Die Entwicklung solcher Technologien steht in direktem Zusammenhang mit dem Erscheinen neuer Fahrzeuge im Jahr 2026, bei denen moderne Batterien und digitale Lösungen eine Schlüsselrolle spielen.