Studie zeigt: Die meisten E-Autofahrer verzichten auf günstigeres Laden
Eine J.D. Power Studie enthüllt: Nur 12% der E-Autofahrer nutzen intelligente Ladesysteme. Dabei ließen sich jährlich bis zu 73 Dollar sparen. Erfahren Sie mehr über die Ladegewohnheiten.
Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts J. D. Power unter Elektroautofahrern zeigt einen überraschenden Trend: Die meisten nutzen Funktionen nicht, die ihre Ladekosten deutlich senken könnten. Laut Studie verwenden nur zwölf Prozent der Befragten regelmäßig intelligente Ladesysteme, die automatisch bei günstigen Stromtarifen aktiviert werden – etwa nachts. Fast alle Besitzer eines Elektroautos kennen solche Optionen, verzichten aber mehrheitlich darauf.
Rund ein Drittel der Teilnehmer lädt gelegentlich zu Nebenzeiten, wenn die Tarife niedriger sind. Mit dieser Taktik lassen sich jährlich bis zu 73 Dollar sparen. Dennoch plant ein erheblicher Teil der Halter seine Ladevorgänge nie und verschenkt damit mögliche Einsparungen.
Neben den Kosten fragte J. D. Power auch die Zufriedenheit mit der vorhandenen Ladeausrüstung ab. Die Ergebnisse variierten je nach Ladegerät-Typ und Region: In Gebieten mit höheren Ladekosten war die Unzufriedenheit besonders groß.
Die Studie zeigt zudem, dass Besitzer leistungsstärkerer Level‑2‑Ladegeräte mit der Ladeleistung zufriedener sind als Nutzer von Level‑1‑Geräten – obwohl Level‑2‑Ladegeräte wegen ihrer höheren Komplexität anfälliger für Ausfälle sind. Bezüglich der Marke schnitten Tesla‑Ladegeräte am besten ab, gefolgt von Emporia und ClipperCreek.