Volvo hat nun mehr über die kommende SPA3-Plattform verraten, die 2027 erstmals im EX60 zum Einsatz kommen soll. Technikchef Anders Bell betonte in einem Gespräch die außergewöhnliche Flexibilität der Architektur: Sie kann als Basis für Fahrzeuge ganz unterschiedlicher Größenklassen dienen.

Laut Bell lässt sich die Plattform in Breite, Länge und Höhe so anpassen, dass sie die gesamte Modellvielfalt abdeckt, die Volvo zuletzt auf unterschiedlichen Architekturen realisierte. Allerdings stellte er klar, dass es hier um die grundsätzliche technische Machbarkeit geht – nicht um einen bestätigten Plan für ein konkretes Modell.

Da SPA3 exklusiv für Elektrofahrzeuge entwickelt wurde, vereinfacht der Verzicht auf Verbrennungsmotoren die Skalierung spürbar. Unterschiedliche Antriebskonzepte erfordern keine getrennten Architekturen mehr; stattdessen rücken Reichweite, Batterien und Elektromotoren als entscheidende Kenngrößen in den Vordergrund.

Denkbar wäre mit SPA3 sogar ein noch geländegängigeres SUV als die derzeitigen Cross-Country-Varianten, auch wenn Volvo ein solches Modell bisher nicht bestätigt hat. Für den Markt ist diese Entwicklung bedeutsam, denn ab 2026 werden neue Modelle immer stärker auf Plattformflexibilität und Softwareintelligenz setzen – die Dominanz klassischer Motorenpaletten geht zu Ende.