In der Welt der Sammlerfahrzeuge ist ein seltenes Juwel aufgetaucht: ein Pontiac Trans Am von 1969, eines der rarsten Muscle-Cars dieser Ära. Weniger als 700 Stück wurden gebaut, und dieses Exemplar hebt sich durch seine ungewöhnliche Kombination aus Motor und Getriebe zusätzlich ab.

Unter der Haube arbeitet der originale Ram Air III, ein 6,6-Liter-Aggregat mit rund 335 PS, das an ein manuelles Schaltgetriebe gekoppelt ist. Zudem stecken noch die werkseitigen Komponenten im Fahrzeug, darunter Vergaser und Ansauganlage – ein erheblicher Pluspunkt für den Sammlerwert.

Besonders spannend ist die Vorgeschichte: 2017 wechselte der Trans Am für lächerliche 49.500 Dollar den Besitzer – weit unter dem eigentlichen Marktwert. Der neue Eigentümer nahm daraufhin eine genaue Inspektion vor und entdeckte im Kofferraum einen vollständigen Satz Originaldokumente: Werksrechnung, Garantieunterlagen und Händlerpapiere. Diese Funde bestätigten nicht nur die Echtheit des Wagens, sondern trieben den Marktwert auch kräftig in die Höhe.

Nun wird er wieder angeboten und stößt bereits auf reges Interesse von Sammlern; bei Auktionen klettern die Gebote. Angesichts seiner Seltenheit, des guten Zustands und der lückenlosen Dokumentation bleibt dieser Trans Am eines der faszinierendsten Angebote auf dem Oldtimer-Markt.

Geschichten wie diese sind selbst unter Klassikern eine Rarität. Papiere können ebenso wichtig sein wie der technische Zustand. Ein eindringlicher Hinweis darauf, wie entscheidend die Überprüfung der Provenienz vor dem Kauf eines Oldtimers ist.