Consumer Reports: Diese Autos sind am unzuverlässigsten
Laut Consumer Reports werden Neuwagen immer unzuverlässiger. Vor allem Elektronik und Getriebe machen Probleme. Welche Modelle am schlechtesten abschneiden.
Eine aktuelle Analyse von Consumer Reports zeigt ein alarmierendes Bild: Die Zuverlässigkeit moderner Fahrzeuge nimmt ab. Nach drei Jahren intensiver Nutzung treten im Schnitt rund 204 Probleme pro 100 Autos auf. Viele dieser Ausfälle gehen auf die Elektronik zurück – von Infotainment-Displays bis hin zu Navigationssystemen.
Besonders negativ fällt der Audi Q4 e-tron auf. Der deutsche Elektro-SUV sorgt mit Problemen an elektrischen Komponenten für Kritik, die sowohl die Sicherheit als auch den Komfort der Insassen beeinträchtigen.
Getriebeprobleme führten dazu, dass der Chevrolet Equinox seine Empfehlung verlor. Besitzer klagen über plötzliche Ausfälle des Automatikgetriebes, unsanfte Gangwechsel und weitere Beeinträchtigungen des Fahrverhaltens. Dieselben Schwierigkeiten plagen auch Chrysler Pacifica, GMC Terrain und Ford Explorer – und schmälern deren Alltagstauglichkeit.
Genesis gibt an, die Hauptmängel bei den elektrischen Crossovern GV60 und GV80 bereits behoben zu haben. Mehrere Modelle von General Motors stehen hingegen weiter in der Kritik. Fahrer von Chevrolet Traverse, GMC Acadia und Buick Enclave berichten regelmäßig von Ausfällen der Allradsysteme – ein Sicherheitsrisiko, das viele Besitzer verärgert.
Die japanischen Hersteller setzen dagegen weiterhin Maßstäbe bei der Zuverlässigkeit. Toyota, Subaru, Lexus und Honda wiesen in der Studie die niedrigsten Ausfallraten auf – und ihre Elektroniksysteme bewährten sich auch nach Jahren intensiver Nutzung.