Mercedes-Benz fährt Produktion des elektrischen GLC hoch
Mercedes-Benz startet Serienproduktion des neuen elektrischen GLC im Werk Bremen. Das SUV mit 800-Volt-Technik bietet bis zu 715 km WLTP-Reichweite und schnelles Laden.
Mercedes-Benz fährt die Produktion des neuen elektrischen GLC im Werk Bremen hoch. Das Modell feierte im September 2025 seine Premiere und ist ein zentraler Baustein der Elektrostrategie der Marke.
Laut Mercedes verzeichnete der elektrische GLC im ersten Quartal die meisten Bestellungen aller eigenen Elektroautos. Gefertigt wird er in der größten Halle des Werks, Halle 9. Auf dem gleichen Montageband laufen der elektrische GLC, GLC-Varianten mit Verbrenner und Hybrid, sowie der EQE vom Band.
Diese flexible Aufstellung erlaubt es Mercedes, die Stückzahlen zwischen den Antriebsarten schnell anzupassen. Das Werk Bremen hat bereits Erfahrung mit E-Autos: 2019 startete dort die Serienfertigung des EQC.
Der Mercedes-Benz GLC 400 4MATIC EQ Technology nutzt ein 800-Volt-Bordnetz. Unter Idealbedingungen bringt eine zehnminütige DC-Ladung bis zu 305 Kilometer zusätzliche Reichweite. Die maximale WLTP-Reichweite liegt bei 715 Kilometern.
Die Batteriesysteme stammen von Mercedes-Benz Accumotive in Kamenz, die E-Antriebe werden in Sebes gefertigt, und das Hamburger Werk liefert E-Achsen und weitere Komponenten. Unter den Neuwagen, die 2026 auf den Markt kommen, tritt der elektrische GLC im Premium-Segment der Langstrecken-SUVs an.