Toyota bereitet Tundra TRD Hammer vor – Offroad-Pick-up gegen Ford Raptor
Toyota testet einen Tundra-Pick-up, der als TRD Hammer den Ford Raptor herausfordert. Mit 437 PS und verbessertem Fahrwerk für Hochgeschwindigkeits-Offroad.
Toyota bereitet offenbar den aggressivsten Tundra seit Jahren vor. Laut Autoblog testet die Marke einen Pick-up, der es mit dem Ford F-150 Raptor aufnehmen soll – dem Dauerbrenner im Segment der Hochgeschwindigkeits-Offroad-Trucks.
Der Name steht noch nicht fest, aber es gibt einen entscheidenden Hinweis: Toyota hat eine Markenanmeldung für TRD Hammer eingereicht. Zuvor hatte das Unternehmen Besitzer zu verschiedenen Namensoptionen befragt, darunter TRD Baja, TRD Iron, TRD Pro-S, TRD Quake und TRD Hammer. Hammer scheint sich durchgesetzt zu haben.
Designanleihen könnten vom TRD Desert Chase Concept aus dem Jahr 2022 auf der SEMA stammen. Dieser Tundra hatte große Reifen, verstärkte Stoßstangen, einen Reservereifen auf der Ladefläche, reichlich Beleuchtung und eine erhöhte Bodenfreiheit. Die Serienversion wird jedoch wahrscheinlich dezenter ausfallen und näher am serienmäßigen TRD Pro liegen.
Toyota wird am Motor vermutlich nicht viel ändern. Der aussichtsreichste Kandidat ist der 3,4-Liter-Twin-Turbo-V6. In der i-Force-Max-Hybrid-Konfiguration leistet er 437 PS und 790 Nm Drehmoment. Das liegt nahe an den 450 PS des Ford F-150 Raptor, aber Toyota wird nicht allein über Zahlen überzeugen müssen.

Die eigentliche Bewährungsprobe wird das Fahrwerk. Der Raptor wird nicht nur wegen seiner Leistung geschätzt, sondern auch wegen der Art, wie er sich bei hohem Tempo im Gelände verhält: Stoßdämpfer, Reifen, Getriebeabstimmung und Lenkung greifen nahtlos ineinander. Toyota muss den Tundra nicht nur fähig, sondern auch mitreißend machen. Die serienmäßigen Automatikgetriebe der Marke gelten selten als sportlich – das könnte eine Schwachstelle sein.
Sollte das Projekt in Serie gehen, wird die Preisgestaltung voraussichtlich auf Wettbewerbsniveau liegen: Der Ford F-150 Raptor startet bei 81.800 Dollar, der Ram 1500 RHO bei 76.560 Dollar. Für Toyota ist das eine Chance, eine Nische zu besetzen, in der der Ruf für Zuverlässigkeit allein nicht ausreicht. Hier suchen Käufer keinen Pick-up, der ewig hält – sie wollen einen großen Truck, der Spaß macht, wenn die Straße endet.