Daniel Craig als neues Gesicht von DENZA (BYD)
Daniel Craig, Ex-James-Bond, wirbt für DENZA: BYDs Premium-E-Auto. Der Spot mit dem Z9GT sorgt für Aufsehen und Diskussionen über chinesische E-Autos.
Daniel Craig sitzt wieder am Steuer eines auffälligen Wagens – doch diesmal ist es kein Aston Martin. Der Schauspieler, der in fünf Filmen James Bond verkörperte, ist das neue globale Gesicht von DENZA, der Premium-Elektroauto-Marke von BYD.
Im neuen Werbespot fährt Craig durch neblige britische Landstraßen in einem DENZA Z9GT. Ein schwarzer Labrador sitzt neben ihm, die Szenerie strahlt ruhigen Luxus und subtile Andeutungen von Veränderung aus, gepaart mit dem unverwechselbar coolen Ton des ehemaligen 007. Am Ende murmelt er „Yeah…“ und sagt mit einem fast bond-ähnlichen Zwinkern, sie sollten das unter sich lassen.
Der Spot funktioniert genau so, wie BYD es geplant hat. Der chinesische Shooting Brake wird nicht nur wegen seiner Eckdaten diskutiert – der Z9GT leistet 870 PS und konkurriert mit Porsche, Aston Martin und anderen High-End-Marken aus Europa – sondern auch, weil er jetzt ein Gesicht hat. Dieses Gesicht gehört jemandem, den Millionen noch immer mit britischer Automobil-Mythologie verbinden.
Genau hier liegt die Kontroverse. Bond-Fans dürfte das schmerzen: Eine Figur, die jahrzehntelang für Großbritannien, den MI6 und Aston Martin stand, hilft nun einer chinesischen Marke, in Europa Fuß zu fassen. Inmitten der anhaltenden Debatten über chinesische E-Autos, Zölle, Datensicherheit und Batterie-Lieferketten ist die Anzeige mehr als nur ein hübsches Filmstück – sie ist politisch aufgeladen.
Natürlich ist Craig nicht wirklich James Bond. Er ist Schauspieler, und DENZA bezahlt für ein Image von Selbstvertrauen, Präzision und coolem Stil. Doch BYD hat ihn bewusst ausgewählt: Ein solcher Botschafter macht aus einem chinesischen EV im Handumdrehen ein Statussymbol statt „nur einem weiteren Elektroauto“.
Genau darin liegt die wahre Stärke der Kampagne. Der DENZA Z9GT ist schnell, teuer und vollgepackt mit Technik, doch ohne diesen britischen Schauspieler hätte er kaum für so viel Aufsehen gesorgt. Jetzt geht es nicht nur um das Auto – sondern darum, wem der Luxus im Automobilbau heute gehört: dem alten Europa oder den neuen chinesischen Playern. Bond würde wohl einfach Vollgas geben und die Frage ignorieren.