Das neue Verfahren ist Teil von GMs übergreifender Produktionsstrategie "Winning with Simplicity". Ziel ist es, die Effizienz zu steigern und Kosten in allen Bereichen der Fahrzeugherstellung zu senken.

Im Werk Fairfax werden nicht mehr verschiedene Ausstattungsvarianten des Chevrolet Bolt durcheinander gebaut. Stattdessen fasst man ähnliche Versionen zusammen und fertigt sie in Chargen von 30 Fahrzeugen. GM zufolge können diese Chargen aus Bolt LT oder Bolt RS Modellen derselben Farbe und mit ähnlicher Konfiguration bestehen.

Fairfax ist nach Angaben von GM das erste Werk in Nordamerika, das dieses Produktionssystem einsetzt.

Wenn nahezu identische Chevrolet Bolt Fahrzeuge durchgehend gebaut werden, können sich die Mitarbeiter auf dieselben Arbeitsschritte konzentrieren. Das reduziert Abweichungen in der Montage. Der Leiter der Montage und Lackiererei hebt hervor, dass das neue System die Planung, die Abstimmung mit Zulieferern und den Arbeitsablauf insgesamt verbessert.

Die Anlieferung von Teilen in Chargen für 30 Fahrzeuge verringert den Bedarf an speziellen Regalen und Fördertechnik. So wird im Werk Platz frei. Zudem vereinfacht sich die Lackierung, weil weniger Reinigungs- und Spülzyklen im Lacksystem nötig sind.