Sammelklage gegen Stellantis: Defekte Batterien in Jeep Wrangler 4xe und Grand Cherokee 4xe
Stellantis und Samsung: Neue Sammelklage wegen defekter Batterien in Jeep Wrangler 4xe und Grand Cherokee 4xe. Besitzer sollten Anweisungen beachten.
In den USA wurde eine neue Sammelklage gegen Stellantis eingereicht. Betroffen sind die Plug-in-Hybride Jeep Wrangler 4xe und Grand Cherokee 4xe. Die Klage liegt beim Bundesgericht in Detroit.
Im Zentrum stehen angeblich defekte Lithium-Ionen-Batterien von Samsung. Die Kläger werfen Stellantis vor, das Problem heruntergespielt und Rückrufe sowie Reparaturen zu spät eingeleitet zu haben.
Die Klage behauptet zudem, dass Stellantis die Produktion der 4xe-Baureihe eingestellt habe, anstatt eine gründliche technische Lösung zu finden. Der Wrangler 4xe zählte einst zu den meistverkauften Plug-in-Hybriden in den USA, doch Stellantis stoppte die Fertigung Ende letzten Jahres.
Ein großer Rückruf im November betraf Schäden am Separator in den Batteriezellen. Diese können zu einem thermischen Durchgehen und Bränden führen. Der Rückruf umfasste rund 320.000 Fahrzeuge der Modelle Wrangler 4xe und Grand Cherokee 4xe.
Während Jeep an einer Lösung arbeitete, wurden die Besitzer angewiesen, ihre Fahrzeuge nicht in Garagen, Carports oder in der Nähe von brennbaren Materialien zu parken. Bereits im Februar wurde eine ähnliche Klage in Utah eingereicht.