Zum ersten Mal seit zwei Jahren hat Tesla die Preise für das Model Y in den USA angehoben. Die Erhöhung ist zwar bescheiden, aber dennoch bemerkenswert: Nach einer langen Phase mit Rabatten und Preissenkungen dreht der Hersteller jetzt an der Preisschraube für sein wichtigstes Crossover-Modell.

Der Premium-Allradantrieb des Model Y verteuerte sich um 1.000 Dollar und startet nun bei 49.990 Dollar. Auch die Premium-Version mit Hinterradantrieb legte um 1.000 Dollar zu und kostet jetzt 45.990 Dollar. Die Performance-Variante mit Allradantrieb wurde um 500 Dollar teurer und liegt nun bei 57.990 Dollar.

Tesla hat keine Begründung für die Preiserhöhung geliefert. Das letzte Mal, dass das Model Y teurer wurde, war 2024, als das Unternehmen ebenfalls 1.000 Dollar auf alle Versionen aufschlug. Angesichts des intensiven Wettbewerbs im Elektroauto-Markt wirkt dieser Schritt wie ein vorsichtiger Test der Nachfrage: Tesla wagt keinen großen Sprung, sondern prüft, ob der Markt bereit ist, mehr zu zahlen.

Interessanterweise hatte Tesla bereits im August den Preis seines Spitzenmodells Cybertruck in einem Zug um 15.000 Dollar erhöht – trotz schwacher Verkaufszahlen und Rückrufen. Nun ist das massentauglichere Model Y an der Reihe.

Für Käufer ist die Botschaft klar: Die Ära der ständigen Preissenkungen bei Tesla könnte sich dem Ende zuneigen. Vorerst fällt die Erhöhung gering aus, doch sollte die Nachfrage stabil bleiben, könnten künftige Preisanpassungen mehr als nur symbolischen Charakter haben.