Tesla FSD V14.3.3: Actually Smart Summon erreicht 13 km/h
Tesla FSD V14.3.3: Actually Smart Summon jetzt 33% schneller. Das Update bringt 13 km/h für AI4-Fahrzeuge, HW3 bleibt zurück. NHTSA-Untersuchung beendet.
Tesla rollt FSD V14.3.3 aus. Eine zentrale Neuerung betrifft Actually Smart Summon. Die Funktion, das Auto auf dem Parkplatz zu sich zu rufen, schafft jetzt 13 km/h statt bisher 10 km/h. Rechnerisch sind das nur 3 km/h mehr, aber ein Plus von 33 Prozent.
Actually Smart Summon lässt das Auto selbstständig zum Besitzer oder zu einem in der App markierten Ort fahren. Das Problem: Die Geschwindigkeit. Mit rund 10 km/h war der Tesla so langsam, dass man meist schneller zu Fuß war. Auf vollen Parkplätzen vor Supermärkten sorgte das auch bei anderen Autofahrern für Frust.
Für eine Strecke von 61 Metern auf dem Parkplatz braucht der Tesla nun etwa 17 statt 23 Sekunden. Das ist noch keine vollwertige Autoparkfunktion, aber im Alltag wirkt die Sache deutlich weniger umständlich.
Der Geschwindigkeitszuwachs geht auf Updates in FSD V14.3 zurück. Tesla hat den KI-Compiler mit MLIR überarbeitet – die Reaktionszeit verbesserte sich um 20 Prozent. In V14.3.2 wurden die KI-Modelle für FSD, Robotaxi und Summon in einer Architektur zusammengeführt. Erst das, so die Quelle, ermöglichte die höhere Geschwindigkeitsgrenze.

Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Die höhere Geschwindigkeit ist nur für Fahrzeuge mit AI4 (Hardware 4) verfügbar. HW3-Besitzer gehen bei diesem Update leer aus. Tesla verspricht ihnen eine abgespeckte Version von V14, doch wann die kommt, ist offen.
Das Update erscheint rund sechs Wochen nachdem die NHTSA ihre Untersuchung von Actually Smart Summon beendet hat. Die Behörde hatte 159 Vorfälle unter die Lupe genommen – ohne Verletzte oder Todesfälle. Die Schäden waren meist gering: Tore, nebeneinander stehende Autos, Poller. Tesla konnte die Probleme per OTA-Update beheben, ein Rückruf war nicht notwendig.
FSD V14.3.3 bringt zudem einen Zähler für zurückgelegte Kilometer ohne Eingriff. Er erfasst, wie viele Kilometer das Auto im FSD-Modus ohne aktive Unterbrechung gefahren ist, und setzt bei manueller Übernahme zurück. Tesla macht die Nutzung des Autopiloten damit spielerischer – aber für die Besitzer bleibt die Kernfrage: Wie schnell kommen die Verbesserungen auf ihrer spezifischen Hardware an?