Warum Ford Australien keinen aufgerüsteten Everest plant
Ford-Australia-Chef bestätigt: Kein Super-Duty-Everest geplant. Fokus auf profitables Wachstum mit Ranger und Everest; Verkaufszahlen 2024 klare Strategie.
Ford-Australia-Chef Andrew Birkic ließ wissen, dass ein aufgerüsteter Everest nach Super‑Duty‑Vorbild nicht auf der Agenda steht. Er führte aus, das Unternehmen lenke Investitionen ausschließlich in Programme mit verlässlichen Erträgen, und die Nachfrage nach einer solchen Variante falle dafür zu gering aus. Das wirkt wie eine nüchterne Priorisierung, die zur aktuellen Markteinschätzung passt.
Dennoch bleiben Ranger und Everest die tragenden Säulen der Marke in Australien. 2024 kam der Ranger auf 62.593 Verkäufe und damit auf 62,5 Prozent von Fords landesweitem Ergebnis. Der Everest folgte mit 26.494 Zulassungen beziehungsweise 26,5 Prozent. Zusammen stehen beide nahezu für 90 Prozent des Volumens – eine Verteilung, die die Entscheidung plausibel erscheinen lässt und den Fokus klar dorthin legt, wo der Markt am aufnahmefähigsten ist.
Der Everest tritt gegen Leiterrahmen‑SUVs wie Toyota Land Cruiser 250, Toyota Fortuner, Isuzu MU-X und Mitsubishi Pajero Sport an. Der Ranger wiederum begegnet Rivalen wie Toyota Hilux, Isuzu D-Max und Mitsubishi Triton.