Im Stellantis-Werk Poissy steht seit drei Wochen die Produktion still. Beschäftigte fürchten eine Schließung. Zukunft von Opel Mokka und DS 3 bleibt ungewiss.
2025-11-28T19:42:22+03:00
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Die Anspannung im Werk von Stellantis in Poissy bleibt hoch. Seit drei Wochen stehen die Bänder still, rund 2.000 Beschäftigte sind betroffen. Der Konzern verweist auf Gegenwind im europäischen Automarkt, während die Belegschaft befürchtet, es könne der Boden für eine Stilllegung bereitet werden. Drei Wochen Stillstand sind ein ungewöhnlich langer Einschnitt – ohne klare Produktperspektive nährt das zwangsläufig Spekulationen und lässt jeden Schritt wie einen Vorgriff auf die nächste Kürzung wirken.Die Fabrik produziert seit 88 Jahren, aktuell laufen dort der Opel Mokka und der DS 3. Ihre Modellzyklen gehen dem Ende entgegen, Nachfolgeprogramme sind nicht angekündigt. Beschäftigte rechnen damit, dass eine endgültige Entscheidung in etwa einem Jahr bis anderthalb Jahren fallen könnte.Zusätzliche Unruhe stiftet die Verlagerung von Anlagen in kleinere Bereiche. Offiziell wird das als Optimierung dargestellt, in den Hallen gilt es vielen als Hinweis darauf, dass die Produktion schrumpfen könnte. Im Gespräch ist auch ein Wechsel zu begrenzten Stückzahlen einzelner Komponenten – ein Szenario, das unweigerlich weniger Arbeitsplätze bedeuten würde.
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2025
David Carter
news
Drei Wochen Produktionsstopp bei Stellantis in Poissy: Zukunft von Opel Mokka und DS 3 unklar
media.stellantis.com
David Carter, Editor
19:42 28-11-2025
Im Stellantis-Werk Poissy steht seit drei Wochen die Produktion still. Beschäftigte fürchten eine Schließung. Zukunft von Opel Mokka und DS 3 bleibt ungewiss.
Die Anspannung im Werk von Stellantis in Poissy bleibt hoch. Seit drei Wochen stehen die Bänder still, rund 2.000 Beschäftigte sind betroffen. Der Konzern verweist auf Gegenwind im europäischen Automarkt, während die Belegschaft befürchtet, es könne der Boden für eine Stilllegung bereitet werden. Drei Wochen Stillstand sind ein ungewöhnlich langer Einschnitt – ohne klare Produktperspektive nährt das zwangsläufig Spekulationen und lässt jeden Schritt wie einen Vorgriff auf die nächste Kürzung wirken.
Die Fabrik produziert seit 88 Jahren, aktuell laufen dort der Opel Mokka und der DS 3. Ihre Modellzyklen gehen dem Ende entgegen, Nachfolgeprogramme sind nicht angekündigt. Beschäftigte rechnen damit, dass eine endgültige Entscheidung in etwa einem Jahr bis anderthalb Jahren fallen könnte.
Zusätzliche Unruhe stiftet die Verlagerung von Anlagen in kleinere Bereiche. Offiziell wird das als Optimierung dargestellt, in den Hallen gilt es vielen als Hinweis darauf, dass die Produktion schrumpfen könnte. Im Gespräch ist auch ein Wechsel zu begrenzten Stückzahlen einzelner Komponenten – ein Szenario, das unweigerlich weniger Arbeitsplätze bedeuten würde.