Vier elektrische Dacias sollen kommen, und keiner weiß, wie drei davon heißen

Vier elektrische Dacias sollen kommen, und keiner weiß, wie drei davon heißen
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Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Dacia will bis 2030 vier Elektroautos unter 18.000 Euro bringen — doch offiziell steht bislang nur der neue Spring fest. Der Rest? Reine Spekulation.

Dacia plant eine elektrische Revolution — vier vollelektrische Modelle bis Ende 2030. Der Haken dabei: Offiziell trägt bislang nur eines von ihnen einen echten Namen. Die zweite Generation des Spring ist das einzige bestätigte Mitglied der Reihe.

Und allein das ist schon eine Ansage. Der Neuling bekommt europäische Fertigung, die Plattform RGEV Small und einen Startpreis unter 18.000 Euro. Entwickelt wurde er in weniger als 16 Monaten — ein Rekordtempo für Dacia. Vier vollwertige Sitzplätze und ein Kofferraum bleiben erhalten, doch bei Batteriekapazität, Reichweite und Leistung hüllt sich die Marke in Schweigen.

Renault Group hat bereits bestätigt, dass die Marke vom 12. bis 18. Oktober auf dem Pariser Autosalon vertreten sein wird. Ob dort auch die vollständige Premiere des Spring stattfindet, verrät jedoch niemand. Die übrigen drei Namen des vermeintlichen Quartetts existieren bislang nur als Prognosen. Dacia hat angekündigt, dass die nächste Sandero-Generation im Rahmen der Elektrifizierungsstrategie eine Multi-Kraftstoff-Palette erhält. Das klingt nach einem Hinweis auf eine BEV-Version — offiziell hat die Marke aber weder einen elektrischen Sandero noch einen eigenständigen batteriebetriebenen Stepway benannt.

Auch die Gerüchte, wonach der Stepway durch ein eigenständiges kompaktes SUV ersetzt werden könnte, sind unbestätigt. Und der gut drei Meter kurze Hipster? Er existiert bislang nur als Konzept — nicht mehr. Vier Sitzplätze, ein Kofferraum von 70 bis 500 Litern und ein Gewicht, das rund 20 % unter dem des aktuellen Spring liegt — auf dem Papier klingt das verlockend.

Dacia bezeichnet den Hipster als Vision bezahlbarer Mobilität. Doch weder Serienproduktion noch der Preis von rund 13.000 Euro noch die Einordnung in die Kategorie L7e wurden von der Marke bestätigt. Von einer fertigen Modellpalette aus Spring, Hipster, Sandero und Stepway zu sprechen, ist deshalb verfrüht.

Was wir mit Sicherheit wissen: die Anzahl der kommenden Elektroautos, das erste von ihnen und die Preisobergrenze unter 18.000 Euro. Die Namen der übrigen drei kann Dacia bis 2030 aber noch ändern — oder sie auf andere Klassen verteilen.

Zuvor berichtete Tarantas.news, dass Dacia den bislang stärksten Sandero für Europa gebaut hat.

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